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Motorradreise USA – Nordkalifornien

Termin:
14.09.2022 - 28.09.2022

Die Tour für Kurvenfreunde

Der Norden Kaliforniens verspricht viel und hält alle Versprechungen ein! Die Landschaft erweist sich als besonders abwechslungsreich. Von schroffen Küstenstraßen über malerische Seen bis zu schneebedeckten Bergen: Auf dieser Tour bekommst du alles zu sehen. Du entdeckst die berühmteste Weinbaugegend im Napa Valley mit dem ja eher kleinwüchsigem Wein, triffst aber auch auf riesige bis zu 2000 Jahre alte Mammutbäume, neben denen deutsche Bäume wie Zimmerpflanzen aussehen würden. Reißende Flüsse, große Wasserfälle und sogar Geysire gilt es ebenfalls zu entdecken. Auch der Fahrspaß kommt auf dieser Tour nicht zu kurz. Im Gegenteil: Die besonders kurvenreiche Strecke bietet ideale Voraussetzungen, deine gemietete Harley richtig auszureizen. Und wenn du dann auf dem Highway 1 Richtung San Franciso fährst und in der Ferne die Golde Gate Bridge entdeckst, weißt du, dass die diese Erlebnisse niemals vergessen wirst.

Was für eine wilde Fahrt!


Zum Reiseverlauf
15 Tage
3100 KM
Nationalparks
Metropolen
Traumstraßen
Sehenswürdigkeiten
Natur
Anspruch
Was du sehen wirst:

Los Angeles, Bakersfield, Kings Canyon, Sequoia N.P., Yosemite N.P., Oakdale, Lake Tahoe, Sacramento, San Francisco, Monterey, Santa Maria


Alle Reisen inklusive:
Reisemonate

April | Mai | September | Oktober

Reiseverlauf

Heute ist Anreisetag. Flug nach San Francisco. Was für ein Einstieg. Nach Erledigung der Zoll- und Einreiseformalitäten wirst du von unserem Reisebegleiter erwartet. Anschließend erfolgt der Transfer zum Hotel und Bezug der Hotelzimmer. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Durch die Zeitverschiebung werden dir ja ein paar Stunden geschenkt.

Historischer Tourstart – Hier begann der „Summer of Love 1967“

Auch wenn wir rückblickend dazu neigen, die Vergangenheit zu verklären: Der Summer of Love hat die USA 1967 ordentlich durchgeschüttelt. Und San Francisco bot den passenden Nährboden. Vor allem Haight-Ashbury, ein Szene- und Künstlerviertel, zog damals Scharen von Jugendlichen aus dem ganzen Land an. Natürlich gab es für manche die Verlockung, Drogen auszuprobieren. Aber auch kostenlose Konzerte im Golden Gate Park von Bands wie die Grateful Dead und Jefferson Airplane übten eine geradezu magnetische Wirkung aus. Nun ja, auch die freie Liebe wollten manche entdecken. Doch die Sache ging schnell nach hinten los. George Harrison von den Beatles soll sogar, als er im August 1967 im Haight-Ashbury vorbeischaute und Hunderte vollgekiffte in den Straßen sah, beschlossen haben, nie wieder Drogen anzurühren. Am Ende blieb – wie so oft bei subkulturellen Bewegungen, nicht viel mehr als ein Modetrend.

Diese Stadt ist einzigartig! Der alte Teil der Stadt ist geprägt von den zahlreichen viktorianischer Häusern – entstanden während der Goldgräberzeit Mitte des 19. Jahrhunderts. Entdecke die ganze Vielfalt, neues und altes! Natürlich die charakteristischen historischen Cable-Cars, eine Kabelstraßenbahn, bei denen das Seil in einem Graben unterhalb der Straße liegt, worauf wiederum die Wagen mit einer Art Spannklaue durch einen Schlitz in der Fahrbahn zugreifen. Ein weiteres Highlight sind die Piers mit der weltberühmten Fisherman‘s Wharf. Auch kulturell hat San Francisco eine Menge zu bieten. Der Abend in dieser Stadt verspricht kurzweilig zu werden. Aber nicht zu wild angehen. Morgen geht es auf die Straße!

Gleich der erste Fahrtag ist ein Genuss! Wir verlassen San Francisco und cruisen dann ganz entspannt den Pacific Highway 1 Richtungs Süden. Die Ausblicke auf den Pazifik sind atemberaubend. Wir fahren weiter über Pacific Grove zu unserem Tagesziel Monterey, das früher ein wichtiger Fischerei- und Walfanghafen war. Mitte des 20. Jahrhunderts machte sich auch hier die Überfischung bemerkbar und heute befindet sich hier das größte Meeresschutzgebiet der USA. Bekannt ist die Stadt auch für das seit 1958 jährlich am dritten September-Wochenende stattfindene Monterey Jazz Festival. Doch auch sonst ist die Stadt mit ihren Restaurants rund um die Monterey perfekt für einen schönen Abend. Und den werden wir auch haben.

ca. 200 km

Heute machen wir Kilometer! Wird fahren zunächst weiter Richting Süden auf dem Pacific Highway No. 1, der auf diesem Stück besonders schön und vor allem kurvenreich ist. Wir fahren über Big Sur entlang der beeindruckenden Steilküste zum Ragged Point, der einen wunderschönen Ausblick auf die Küste und das Meer bietet. Bei San Simeon erhaschen wir vielleicht einen Blick auf die Dutzenden, manchmal sogar Hunderten See-Elefanten, die es sich hier am Strand gut gehen lassen. Bei Cambria verlassen wir den Highway und fahren ins Landesinnere. Zunächst geht es durch das malerische Weinanbaugebiet Paso Robles, später geht es durch das kalifornische Längstal und die Kettleman Hills auf der 41 weiter bis zu unserem Tagesziel Fresno im Central Valley. Fresno ist alles andere als eine Keinstadt. Mit knapp 550.000 Einwohnern ist es die fünftgrößte Stadt Kaliforniens.

ca. 390 km

Heute erkundest du den mächtigen und wilden Yosemite National Park. Der drittälteste Nationalpark der USA und weltweit erstreckt sich von 600 bis fast 4000 Metern ü. NN, das bedeutet höhenbedingt fünf verschiedene Ökosysteme, mit entsprechender Vielfalt an Flora und Fauna. Schon die riesigen Wälder sind beeindruckend. Wir fahren hinauf zum Glacier Point, einem Aussichtspunkt oberhalb des Yosemite Valley in einer Höhe von 2200 m. Von hier hast du eine überwältigende Aussicht über den Yosemite National Park und das Yosemite Valley. Im Anschluss fahren wir die ganzen schönen Höhenmeter wieder runter ins Tal auf dem Highway 49, der sogenannten Goldgräberroute. Gold wirst du vermutlich nicht finden, aber einige der schönsten Goldgräberstädte zu sehen bekommen. Unser Tagesziel ist Oakdale.

ca. 300 km

Heute fahren wir zunächst nach Placerville und besichtigen dort die historische Altstadt. Der Name des Ortes kommt vom englischen Wort placer für Lagerstätte und da ahnst es sicher: Auch hier ging es nicht um Getreide. Der Kalifornische Goldrausch begann im Januar 1848 in dieser Gegend und Placerville wurde schnell zum Knotenpunkt des Geschäftes. Ein gewisser Levi Strauss lebte kurzzeitig in der Stadt und verkaufte Segeltuch für Zelte. Der Rest dürfte bekannt sein. Wir suchen aber kein Gold. Stattdessen machen wir uns lieber auf in die Berge und fahren hoch zum auf 2070 m Höhe gelegenen Lake Tahoe. Wir cruisen entspannt auf dem zwischen der Sierra Nevada und Bergkamm der Carsons Range gelegenen See und erfreuen uns an den Ausblicken. Hier kann man mal eine Nacht bleiben. Und das machen wir auch.

ca. 240 km

Heute machen wir ein paar Kilometer mehr! Wir fahren zunächst wieder am Lake Tahoe über Reno in Richtung Truckee und fahren dann über den Yuba Pass nach Nevada City. Nach der Mittagspause erwartet dich eine wunderschöne und kurvenreiche Strecke: der Highway 49. Über Downieville fahren wir bis Portola und befinden uns inzwischen in immerhin 1480 m Höhe. Von dort geht es weiter bis zu unserem Tagesziel Susannville am Schnittpunkt von Sierra Nevada, Kaskaden und dem großen Becken, das immerhin auch noch auf 1276 m Höhe liegt.

ca. 400 km

Unser erstes Ziel heute ist der Lassen Volcanic National Park, dessen besonderes Merkmal – wie der Name es erahnen lässt – natürlich seine Vulkanlandschaft ist, angeordnet um den zuletzt zwischen 1914 und 1921 aktiven Lassen Peak, dem südlichsten Vulkan der Kaskadenkette. Auch wenn der letzte Ausbruch also über 100 Jahre her ist, ist die Erde rund um den Lassen Peak immer noch vulkanisch aktiv, was sich in Schlammtöpfen, heißen Quellen und Fumarolen zeigt. Im Anschluss fahren wir über die garantiert lavafreie 89 weiter zu den McArthur-Burney Falls, wirklich wunderschönen Wasserfällen, die sich aus einer eiskalten Quelle 40 m über Basaltklippen nach unten stürzen. Auf unserem weitere Weg fahren wir noch am Shasta Vulkan vorbei und erreichen schließlich Yreka, ein kleines Städtchen, dass seine Existenz dem Goldrausch Mitte des 19. Jahrhunderts verdankt.

ca. 280 km

Heute wird ein wunderschöner Tag. Denn wir fahren eine wunderschöne Strecke entlang des Klamath River durch den Klamath National Forest. Dabei fahren wir sogar über Hamburg. Na gut, es ist eine deutliche kleinere Version. Von dort geht es weiter durch dünn besiedeltes Gebiet bis nach Willow Creek, von wir dann so langsam wieder Richtung Pazifik abbiegen, den wir schließlich auch mit unserem Tagesziel Eureka erreichen.

ca. 350 km

In Eureka bleiben wir tatsächlich für zwei Nächte. Aus gutem Grund. Natürlich kannst du den Tag auch ganz entspannt, dem griechischen Wortursprung des Ortes entsprechend, hier vebringen, denn der Ort heißt übersetzt: Ich habe gefunden. Doch wir vermuten, dass der Reiz, mit deinem Guide (und vermutlich allen anderen) die wunderschöne und kurvenreiche Strecke zum Shasta-Trinity National Forest zu fahren siegen wird, denn wir alle im Team sind uns einig: Diese Strecke ist ein Traum für jeden Motorradfahrer. Dass solltest du dir nicht entgehen lassen. Und mal ehrlich: Was könnte entspannender sein, als eine Tour mit dem Motorrad?

ca. 350 km

In der Gruppe oder allein?

Es ist ein besonderes Gefühl, mit der Gruppe die Highways zu befahren und wenn wir dann mit 10 oder mehr Bikes in einen Ort reinfahren, ziehen wir immer wieder die Blicke auf uns und kommen mit Einheimischen ins Gespräch. Doch manchmal möchte man auch mal ganz alleine oder zu zweit die Weite der Landschaften genießen und die besondere Freiheit spüren. Kein Problem: Wir machen einfach beides! Auf jeder Reise gibt es immer auch die Möglichkeit, einzelne Abschnitte alleine zu fahren.

Der heutige Tag zeigt Größe. In vielerlei Hinsicht. Wir befahren zunächst die Avenue of Giants. Wir sagen es mal so: Unsere deutschen Alleen sind sicherlich schön, aber eine mit Mammutbäumen gesäumte Landstraße haben wir in Good Ole Germany nicht zu bieten. Und es wir nicht kleiner: Im Humboldt Redwoods State Park kannst du reichlich Exemplare der größten Bäume der Welt bestaunen, denn 100 der 137 bekannten über 110 m hohen Küstenmammutbäume befinden sich auf diesem Areal. Auch wenn wir Motorradfahrer Bäume aus gutem Grund sonst meiden: Hier besteht sogar die Chance, durch einige Bäume hindurch zu fahren. Der Rest der Strecke ist zwar nicht groß, aber großartig: Wir fahren entspannt an der Pazifikküste bist zu unserem Tagesziel Fort Bragg. Und auch das ist gewissermaßen groß, denn hier liegt einer der größten Stützpunkte der US Army mit über 40.000 Soldaten.

ca. 200 km

Wo, wenn nicht hier kann man das machen? Einen ganzen Tag am Meer entlang fahren. Und das ist untertrieben. Denn der Pazifik ist ein mächtiger Ozean und unsere Fahrt auf dem legendären Highway 1 ist gespickt mit atemberaubenden Ausblicken auf den Pazifik. Vielleicht bleibt dir ja auch ein bisschen die Luft weg, wenn wir nach Bodega fahren, um uns dort das aus Alfred Hitchcocks „Die Vögel“ bekannte Schulgebäude anzuschauen. Wobei … in Farbe sieht das hier alles viel weniger bedrohlich aus. Im Gegenteil. Hier ist es so schön, dass wir im Raum Petaluma die Nacht verbringen.

ca. 220 km

Die Vögel – Wahrheit oder Erfindung

Natürlich sind Handlung und Ereignisse in Hitchcocks Meisterwerk frei erfunden. Aber es gibt immer wieder unerklärliche Vorfälle mit großen Vogelschwärmen, von einigen soll Hitchcock Kenntnis gehabt haben. So wusste er von einem Vorfall am frühen Morgen des 18. August 1961. Die Bewohner der Küstenstadt Capitola wurden aus dem Schlaf gerissen, weil Hunderte Vögel – die meisten davon Dunkle Sturmtaucher – gegen Hausdächer flogen und dabei Fenster zerbrachen und Stromleitungen durchtrennten. Er selbst sprach von Raben, die Lämmer angegriffen haben sollen und Spatzen, die über den Kamin in ein Haus eingedrungen sind. Wie gut, dass die Realität nicht schwarz-weiß ist …

Wie doch die Zeit vergeht. Unser letzter Fahrtag. Genieß die Fahrt durch das berühmte Weinanbaugebiet Nappa Valley mit den riesigen Anbauflächen, bevor dann am Ende unserer Rundfahrt noch ein besonderes Erlebnis auf dich wartet. Wir fahren auf San Franciso zu. Und natürlich gehören dazu zwei Dinge: der Blick auf die Stadt und die Golden Gate- und Oakland Bridge sowie Alcatraz und natürlich die unvergessliche Fahrt über die Golden Gate Bridge! Ein unvergessliches Erlebnis. Da die Beine im Anschluss vermutlich sowieso zu sehr schlottern, kannst du im Anschluss dein Bike zurück zum Motorradvermieter bringen. Wenn‘s noch ein paar Kilometer mehr sein sollen – und deine Abflugzeit es zulässt – geht das auch morgen.

ca. 190 km

Spätestens am Morgen wird es Zeit, dein Bike abzugeben. Und dann geht es ab zum Flughafen und „back to Germany“.

Wir wünschen einen guten Flug!

Wir hoffen, du hattest einen angenehmen Rückflug und wünschen eine gute Ankunft! Wenn du magst, gibt uns dein Feedback. Wir freuen uns immer über Anregungen!

Wenn man in Kalifornien unterwegs ist, gelangt man immer wieder an Orte, die man bisher nur aus Filmen kannte. Oder aus der Zeitung. Und irgendwie ist es dann auch bewegend, sich mit dem Bike der Kreuzung von Highway 41 und Highway 46 in der Nähe von Cholame zu nähern, an der die Schauspiellegende James Dean mit seinem Porsche verunglückte. Auch wenn das bereits 1955 war. Unbewusst fahren alle noch etwas vorsichtiger. Dagegen ist das Schulgebäude aus Alfred Hitchcocks Film ‚Die Vögel‘ in Farbe überhaupt nicht gruselig. Ein Ort, an dem die Wirklichkeit die Erwartungen definitiv übertrifft ist San Francisco. Wenn du mit deinem Bike die Golden Gate Bridge überquerst, wackeln dir die Knie, das verspreche ich dir!

Leistungen

• Gruppenflug ab/bis Frankfurt (Economy Class, evtl. Umsteigeverbindung) nach San Francisco
• Professioneller, deutschsprachiger Tourguide während der Rundreise
• Gruppentransfers vor Ort (Flughafen – Hotel – Flughafen)
• Übernachtung in Hotels/Motels der guten Mittelklasse (Landeskategorie)
• Parkplatzgebühren der Hotels
• Transfers Hotel – Vermieter – Hotel
• Harley-Davidson® Mietmotorrad* (Kategorie A)
• unbegrenzte Freimeilen
• Helme für Fahrer und Beifahrer, Satteltaschen und Sicherheitsschlösser
• VIP Check-In bei EagleRider
• Gepäcktransport im Begleitfahrzeug (1 Gepäckstück max. 23 kg pro Person)
• Getränkeservice an den Fahrtagen (gekühlte Getränke zum Selbstkostenpreis)
• Ausführliche Reiseunterlagen und Kartenmaterial
• Zusatz-Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 1 Million Euro
• Flugsicherheitskosten und Steuern

Nicht eingeschlossen:
• Einreisegenehmigung USA (ESTA), z. Zt. US$ 14,-
• Evtl. VIP-/VIP-ZERO-Versicherung für das Mietmotorrad, ca. US$ 25,- o. US$ 35,- pro Fahrtag (zur Reduzierung oder ohne Selbstbeteiligung im Schadensfall, nur vor Ort beim Vermieter abschließbar)
• Ausgaben des persönlichen Bedarfs (Verpflegung, Benzin, Eintrittsgelder, Trinkgelder…)

 

Zur Beachtung: Die Einreise in die USA ist nur für vollständig gegen Covid-19 geimpfte und zusätzlich getestete (PCR- oder Antigentest) Personen möglich (Stand 20.09.2021, Änderungen vorbehalten).

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nur bedingt geeignet. Für detailliertere Informationen kontaktieren Sie uns bitte.

Du hast Fragen?

Du hast Fragen zur Reise und Buchung oder bist dir unsicher, ob diese Tour die richtige für dich ist? Dann ruf uns am besten unter +49(0)571 882 86 an!

Wir beraten dich gern und finden die passende Tour für dich!

Unser Team
Thomas Welter