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Motorradreise USA – North West Discovery

Termin:
20.08.2022 - 02.09.2022

Von der Küste hoch in die Berge!

Diese Tour durch die Bundestaaten Oregon und Washington hat ihren ganz besonderen Reiz. Das beginnt schon mit dem Start- und Zielort Seattle, dem wirtschaftlichen, aber auch kulturellen Zentrum der Region. Klingelt‘s? Genau, die Stadt wird gern als die Wiege des Grunge Rock bezeichnet, mit Bands wie Nirvana, Pearl Jam oder Soundgarden. Von dort aus geht es auf dem Highway 1 zunächst entlang der Küste Richtung Süden, mit Sandbuchten, die man an diesem Flecken Erde nicht erwarten würde. Im weiteren Streckenverlauf erklimmen wir die Berge bis hoch zu den Wallowa Mountains und sehen unterwegs beindruckende Felsformationen wie die Painted Hills, zahlreiche Seen wie den Crater Lake, einen sogar heute noch gelegentlich aktiven Vulkan und wenn es gut läuft, grüßen uns Hirsche und Wapitis aus sicherer Entfernung am Rande der kurvenreichen Strecke.

Eine Tour für alle, die gern auch mal ganz andere Landstriche der USA entdecken wollen.


Zum Reiseverlauf
14 Tage
3.000 KM
Nationalparks
Metropolen
Traumstraßen
Sehenswürdigkeiten
Natur
Anspruch
Was du sehen wirst:

Seattle, Astoria, Fort Stevens National Park, Pacific Coast Highway No. 1, Lincoln City, Depoe Bay, Newport, Coos Bay, Siskiyou National Forrest, Grant Pass, Crater Lake National Park, La Pine, Cougar Reservoir, McKenzie Pass, Bend, Painted Hills, Blue Mountain, Geisterstadt Whitney. Baker City, Hells Canyon, Wallowa Mountains, La Grande, Yakima, Mount Rainier National Park


Alle Reisen inklusive:
Reisemonate

April | Mai | September | Oktober

Reiseverlauf

Heute ist Anreisetag. Flug nach Seattle. Nach Erledigung der Zoll- und Einreiseformalitäten wirst du von unserem Reisebegleiter erwartet. Anschließend erfolgt der Transfer zum Hotel und Bezug der Hotelzimmer. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Durch die Zeitverschiebung werden dir ja ein paar Stunden geschenkt.

Diese Stadt trägt wirklich viele Beinamen. „The Emerald City“ („Die Smaragdstadt“) in Anspielung auf das viele Grün im Stadtgebiet ist passend, wird von den Einheimischen aber nicht so oft verwendet. „Rain City“ geht vermutlich auf den Arztseriendauerbrenner Grey’s Anatomy zurück – da regnet es ständig -, denn der Niederschlag in Seattle fällt eigentlich nachweisbar geringer aus, als in vielen anderen amerikanischen Städten. Die Einheimischen wieder sagen „Jet City“ zu ihrer Stadt, was natürlich eine Anspielung auf die nahe gelegenen Boeingwerke ist. Fest steht, dass der Hafen von Seattle ein bedeutender Handelsknotenpunkt für den Handel mit Asien, Alaska und Hawaii ist und dass die Stadt kulturell einiges zu bieten hat – auch 30 Jahre nach Grunge. Wie bei jeder Stadt dieser Größenordnung empfehlen wir dir eine Stadtrundfahrt, um möglichst viel zu Gesicht zu bekommen. Zumal es schon am Nachmittag zum Motorradvermieter geht. Wir wollen schließlich eine Biketour machen …

 

Grunge

Wer nach Seattle kommt, wird sicherlich irgendwo an die Hochzeit des Grunge erinnert werden, der Anfang der 90er Jahre seinen Siegeszug um die Welt antrat, mächtig angeschoben durch MTV. Der Begiff „Grunge“ (Schmuddel) war gut gewählt, denn zu den musikalischen Wurzeln zählt einerseits der Hardrock der 70er Jahre, andererseits aber die ungeschliffene Rohheit des Punk. Wobei die Grenzen fließend waren. Bands wie Nirvana oder Mudhoney stellten das stürmische Element in den Vordergrund, bei Pearl Jam und vor allem Soundgarden wurde deutlich mehr Wert auf Musikalität gelegt. War Grunge zunächst eine regionales Phänomen, so war der Ruhm – mit all seinen Schattenseiten – mit der Veröffentlichung des Nirvana-Albums „Nevermind“ nicht mehr aufzuhalten, Nirvana, Pearl Jam, Alice in Chains und Soundgarden profitierten am meisten davon – auch finanziell. Persönlich erwies sich der Ruhm für einige als Drama. So sind bereits 3 der 4 Sänger dieser Bands verstorben: Kurt Cobain, Layne Thomas Staley und Chris Cornell. Drogen und Suizide sind die Begriffe für die traurige Kehrseite des Ruhms.

Wir verlassen Seattle Richtung Südwesten und fahren schließlich am Pazifik südwärts. Eine traumhafte Strecke durch dichte Wälder und entlang malerischer Buchten zeigt dir ein Amerika, das du so vermutlich kaum erwartet hättest. Am Nachmittag erreichen wir uns Tagesziel Astoria. Dort fließt der Columbia River in den Pazifik. Und dort kann man es auch hervorragend einen Abend aushalten.

ca. 285 km

Heute lassen wir uns ein bisschen Zeit. Denn unsere Fahrt führt uns in den malerischen Fort Stevens State Park mit einem System auf Sandbänken und schönen Stränden. An der äußersten Spitze kannst du einen wunderschönen Ausblick auf den Bundestaat Washington genießen. Weiter geht es dann über den berühmten Pacific Highway No. 1, der hier oben allerdings noch 101 genannt wird. Auf 2.478 Kilometern durchquert er die Bundesstaaten Washington, Oregon und Kalifornien. Die Straße hat mit der Eröffnung der nahezu parallel verlaufenden Interstate 5 im Jahre 1957 stark an Bedeutung verloren. Gut für uns: So können wir die landschaftlich reizvollere 101 in Ruhe genießen. Am Nachmittag erreichen wir unser Tagesziel Lincoln City, das mit 12 km Sandstrand durchaus ein beliebtes Ziel ist.

 

ca. 180 km

Heute fahren wir ausschließlich weiter an der Pazifikküste. Eine gute Gelegenheit, diesen schönen Küstenabschnitt in Ruhe auch mal allein zu genießen. Ein paar Tipps möchten wir dir dafür aber schon gern mit auf den Weg geben. Der Leuchtturm am Cape Meares ist genauso einen Zwischenstopp wert, wie das kleine Fischerdorf Depoe Bay, das angeblich den kleinsten schiffbaren Hafen der Welt beherbergen soll. Die Ausfahrt der Fischerboote und Walbeobachtungsschiffe durch den kleinen felsigen Kanal Richtung Pazifik sollte man gesehen haben. Auf dem weiteren Weg durchquerst du Newport mit seinem alten, bereits im Jahr 1871 errichten hölzernen Leuchtturm. Diese Gegend ist einfach malerisch. Und das gilt auch für unser Tagesziel Coos Bay.

ca. 205 km

Ganz langsam verlassen wir die Pazifikküste. Doch am Morgen führt die Straße noch an Klippen und Felsküsten mit Gezeitenbecken entlang: Aufgrund des milden Klimas wirst du sogar einige Küstenmammutbäume zu Gesicht bekommen. Über den Whaleshead Viewpoint und Brookings geht es dann nach Crescent City in Nordkalifornien. Nun verlassen wir die Küste und fahren durch den malerischen Rogue River – Siskiyou National Forrest. Wunderschöne Flüsse, abgelegene Wildnisgebiete mit dichtem Pflanzenwuchs, sowie atemberaubende Landschaften mit Bergen, Wiesen und Seen machen diesen Teil unserer heutigen Reise zu einem völlig neuen Erlebnis. Unser Tagesziel Grants Pass liegt ebenfalls malerisch am Rogue River und ist umgeben von den bewaldeten Bergen. Kein Wunder, dass im Sommer immer wieder Heißluftballons am Himmel zu sehen sind, aus denen die Touristen die dichten Wälder erkunden wollen.

ca. 330 km

Heute geht es hinauf in die Berge, genauer gesagt fahren wir von Süden hinein den Crater Lake National Park, der seinen Namen natürlich wegen des Crater Lakes in seiner Mitte erhielt. Und dieser See ist wirklich beeindruckend. Wie der Name es schon erahnen lässt, handelt es sich dabei um einen Kratersee, in diesem Fall befindet er sich im Vulkan Mount Mazama. Die Daten sind beeindruckend: Die Wasseroberfläche befindet sich auf 1883 m über dem Meeresspiegel, die maximale Tiefe des Sees beträgt 594 m, er ist damit der tiefste See der USA. Interessant ist auch, dass der See weder Zu- noch Abfluss enthält. Der Zufluss von Regen- oder Schmelzwasser und die Verdunstung sind die einzigen Faktoren, die den Wasserspiegel des Sees beeinflussen. Der See trug auch schon den Namen „Blue Lake“, was bei bestimmtem Lichteinfall sehr passend ist. Doch manchmal schimmert der See auch türkis. Den schönsten Ausblick auf den Crater Lake bietet der Sinnot Memorial Overlook. Hier bleiben wir … gern etwas länger, aber natürlich geht es anschließend weiter zu unserem Tagesziel La Pine, das immerhin auch auf 1291 m Höhe liegt.

ca. 360 km

Der erste Teil unserer heutigen Etappe führt uns nach Oakridge. Von hier aus geht es rauf in die Berge und in Westfir über die längste überdachte Holzbrücke Oregons. Durch atemberaubende Landschaften führt uns unser Weg anschließend zum Cougar Reservoir, an dessen westlichem Ufer die Straße den schönen Namen Aufderheide Drive trägt, benannt nach Robert Aufderheide, dem Willamette National Forest Supervisor von 1954 bis zu seinem Tod im Jahr 1959. Mit etwas Glück wirst du hier sogar Hirsche und Wapitis sehen. Die einheimischen Berglöwen meiden dagegen Menschen mit Motorrädern. Schade und irgendwie beruhigend zugleich. Über verschiedene Vulkanaussichten erreichen wird dann den McKenzie Pass. Hier endet der Wald schlagartig und ein großes Lavafeld wird sichtbar. Wenn wir gut in der Zeit liegen, machen wir einen Abstecher zum Dee Wright Observatory, das 1935 aus Lavagestein erbaut wurde. Von hier aus haben wir einen fantastischen Blick auf den 8 Kilometer entfernten Mount Washington. Am Nachmittag geht es schließlich wieder talwärts, bis wir unser heutiges Ziel Bend erreicht haben.

ca. 320 km

Nach so viel Grün in den letzten Tagen dürfte unser heutiges Highlight dich wirklich überraschen. Über Prineville erreichen wir eine unerwartete Hochwüste mit dem treffenden Namen Painted Hills. Und die lassen sich am besten vom „Journey through Time Scenic Byway“ beobachten. In dem früheren Überflutungsgebiet befindet sich eine farbenfrohe, mehrschichtige Felslandschaft, die einen Blick in vergangene Erdzeitalter gewährt. Schwarze, graue und rote Streifen überziehen die Hügel. Ausnahmsweise wünschen wir uns sogar ein bisschen Regen, denn dann wirken die Farben noch eindrucksvoller. Es fällt dir sicher schwer, dich von diesem Anblick loszureißen, doch wir wollen noch etwas weiter hinauf in die Berge. Über John Day geht es hoch in die Blue Mountains. Wir passieren die Geisterstadt Whitney und gelangen schließlich nach Baker City, unserem heutigen Tagesziel. Hier bestehen zwischen Sommer und Winter gewaltige Temperaturunterschiede. So wurde die höchste Temperatur am 10. August 2018 mit 43° C gemessen, die niedrigste im Dezember 1978 mit −39 ° C. Damit kann man bei Gelegenheit mal angeben.

ca. 360 km

Der Hells Canyon (deutsch Höllenschlucht) ist mit 2438 Metern die tiefste von einem Fluss eingegrabene Schlucht Nordamerikas. Das übertrifft sogar den Grand Canyon. Wie gut, dass wir uns das heute mal genauer anschauen. Auf einer Strecke von etwa 250 Kilometern hat sich der Snake River in Millionen von Jahren diese Schlucht gegraben. Linksseitig wird der Canyon durch die Wallowa Mountains begrenzt und genau dahin fahren wir als nächstes. Mit seinen 19 Wipfeln will dieses Gebirge so gar nicht nach Oregon passen, vermutlich wird es deshalb auch gern als „kleine Schweiz“ bezeichnet. Der höchste Gipfel der Wallowa Mountains ist der Sacajawea Peak (2999 m). Auch die Pässe gehen weit hinauf, so dass wir uns glücklich schätzen können, im Sommer hier zu sein. Denn von Oktober bis Mai sind zahlreiche Pässe gesperrt. Aber wer will hier auch schon im Dezember Motorrad fahren. War da nicht gerade noch was mit −39 ° C?

ca. 330 km

Diese Strecke war der Schrecken aller Pioniere. Nur mühsam kamen in den 1850er Jahren mit ihren von Mauleseln und Ochsen gezogenen Wagons voran, um in die gewünschten Siedelgebiete in Oregon zu gelangen. Unfälle waren an der Tagesordnung. Heute ist der Blue Mountain Scenic Byway, die Route in die blauen Berge, für uns Motorradfahrer hingegen ein reines Vergnügen. Denn das Fahren macht nicht aufgrund der Kurven Spaß. Die schöne Bergstrecke führt uns durch den Wallowa – Whitman National Forest. Über Walla Walla geht es nach Kennewick, das am südwestlichen Ufer des Columbia River liegt. Später erreichen wir dann unser Tagesziel Yakima, was japanisch klingt, aber auf das indigene Volk der Yakama zurückgeht. Noch heute befindet sich das Indianerreservat Yakama Indian Reservation im Süden/Südwesten von Yakima.

ca. 320 km

Unser letzter Tag. Aber den werden wir auch besonders genießen! Heute fahren wir auf der Oregon Route 410 durch die fabelhaft schöne Landschaft des Mount-Rainier-Nationalpark. Der Park hat eine Größe von 953 km². In der Mitte des Parks thront majestätisch der Mount Rainier, ein 4392 m hoher Vulkan und damit der höchste Berg der Kaskadenkette. Der Berg erhebt sich gewaltig von der umgebenden Fläche, denn die hat gerade mal eine Höhe von durchschnittlich 500 Metern. An klaren Tagen ist er sogar von Seattle aus noch zu sehen. Und ja, dieser Vulkan ist noch aktiv! Am Nachmittag kehren wir zurück zu unserem Ausgangspunkt der Reise und dann heißt es auch schon Abschied nehmen von deinem Bike. Egal, wir machen uns einfach noch einen schönen letzten Abend!

ca. 260 km  

Der Tag des Abschieds ist gekommen. Für den Rückflug haben wir nur einen Tipp: Ausschlafen …

Hier trennen sich unsere Wege. Vorerst. Denn wir hoffen, dass dich unsere Reise so begeistert hat, dass wir vielleicht noch mal gemeinsam mit unseren Bikes durch die USA cruisen. Ideen für weitere Ziele haben wir einige.

Nach all den Highlights der ersten Tage am 10. Tag noch mal ein echtes Feuerwerk. Bis zu 2438 Meter tief hat sich der Snake River in den Hells Canyon gefräst, der damit die tiefste Schlucht Nordamerika ist. Richtung Westen erstreckt sich das Wallowa Gebirge mit seinen 19 Gipfeln. Wenn ich nicht wüsste, dass ich mich gerade am Rande von Oregon befinden würde, wäre mein Tipp beim Anblick der dichtbewaldeten Berge ganz klar: Europa. Alpen. Und auf eine bestimmte Art stimmt das sogar: Das Gebirge wird gern kleine Schweiz genannt. Im Winter sind viele Pässe übrigens auch hier nicht befahrbar. Aber wer will schon bei Schnee Harley fahren …

Leistungen

• Gruppenflug ab/bis Frankfurt (Economy Class, evtl. Umsteigeverbindung) nach Seattle
• Professioneller, deutschsprachiger Tourguide während der Rundreise
• Gruppentransfers vor Ort (Flughafen – Hotel – Flughafen)
• Übernachtung in Hotels/Motels der guten Mittelklasse (Landeskategorie)
• Parkplatzgebühren der Hotels
• Transfers Hotel – Vermieter – Hotel
• Harley-Davidson® Mietmotorrad* (Kategorie A)
• unbegrenzte Freimeilen
• Helme für Fahrer und Beifahrer, Satteltaschen und Sicherheitsschlösser
• VIP Check-In bei EagleRider
• Gepäcktransport im Begleitfahrzeug (1 Gepäckstück max. 23 kg pro Person)
• Getränkeservice an den Fahrtagen (gekühlte Getränke zum Selbstkostenpreis)
• Ausführliche Reiseunterlagen und Kartenmaterial
• Zusatz-Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 1 Million Euro
• Flugsicherheitskosten und Steuern

Nicht eingeschlossen:
• Einreisegenehmigung USA (ESTA), z. Zt. US$ 14,-
• Evtl. VIP-/VIP-ZERO-Versicherung für das Mietmotorrad, ca. US$ 25,- o. US$ 35,- pro Fahrtag (zur Reduzierung oder ohne Selbstbeteiligung im Schadensfall, nur vor Ort beim Vermieter abschließbar)
• Ausgaben des persönlichen Bedarfs (Verpflegung, Benzin, Eintrittsgelder, Trinkgelder…)

 

Zur Beachtung: Die Einreise in die USA ist nur für vollständig gegen Covid-19 geimpfte und zusätzlich getestete (PCR- oder Antigentest) Personen möglich (Stand 20.09.2021, Änderungen vorbehalten).

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nur bedingt geeignet. Für detailliertere Informationen kontaktieren Sie uns bitte.

Du hast Fragen?

Du hast Fragen zur Reise und Buchung oder bist dir unsicher, ob diese Tour die richtige für dich ist? Dann ruf uns am besten unter +49(0)571 882 86 an!

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Unser Team
Thomas Welter