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Motorradreise Südafrika – Garden Route

Termin:
02.11.2023 - 17.11.2023

Natur und Kultur im Regenbogenstaat Südafrika

Vom Unrechtsstaat zur Demokratie. Von der Unterdrückung der schwarzen Mehrheit durch eine weiße Minderheit zum Regenbogenstaat. Und das ist gerade einmal 30 Jahren her. Südafrika hat eine unglaubliche Entwicklung hinter sich. Die Menschen selbst haben sich mit Geduld und Durchhaltevermögen von ihren Unterdrückern befreit und bauen nun auf den Werten des „Ubuntu“ gemeinsam eine neue Gesellschaft auf. Ubuntu bedeutet soviel wie „Menschlichkeit“, „Nächstenliebe“ und „Gemeinsinn“ sowie die Erfahrung und das Bewusstsein, dass man selbst Teil eines Ganzen ist. Auch wenn das Ziel noch nicht erreicht ist: Dieses Land darf nicht nur besucht werden. Man muss es einfach besuchen! Denn Südafrika bietet neben der enormen kulturellen Vielfalt natürlich auch eine ganz besondere Vielfalt an Flora und Fauna, wunderschöne Landschaften und atemberaubende Aussichten, die wir gemeinsam mit unseren Bikes entdecken wollen. Unsere Reise führt uns entlang einer der schönsten Landschaften Südafrikas. Wir cruisen entlang der Gebirgspässe und Täler, genießen wilddramatische Küstenstraßen und besuchen natürlich das quirlige Kapstadt. Im Addo Elephant Park erleben wir Elefanten, Leoparden, Nashörner und Cape Büffel in ihrer natürlichen Umgebung.

Es lässt sich nicht anders sagen: Südafrika ist ein traumhaft schönes Land!


Zum Reiseverlauf
16 Tage
3300 KM
Nationalparks
Metropolen
Traumstraßen
Sehenswürdigkeiten
Natur
Anspruch
Was du sehen wirst:

Kapstadt, Tafelberg, Kap der guten Hoffnung, Wellington, Bain’s Kloof Pass, Distrikt Cape Winelands, Tulbagh, Ceres, Koo Tal, Montagu, Tradouws Pass, Drostdy Museum, Prince Albert, Oudtshoorn, „Kleine Karoo“, Straußenfarm, Outeniqua Pass, George, Graaf-Reinet, Gqeberha (früher Port Elizabeth), Addo Elephant Park, St. Francis Bay, Tsitikama National Park, Knysna, Monkeyland oder „Birds of Eden“ (fakultativ), „Garden Route“, Sedgefield, Mossel Bay, Kap Alguhas, Arniston, Overberg, Akkediesberg Pass, Hermanus, Brillenpinguine in Betty’s Bay


Alle Reisen inklusive:
Reisemonate

April | Mai | September | Oktober

Reiseverlauf

Heute geht’s individuell zum Flughafen. Und dann ab in den Flieger für den Nachtflug nach Kapstadt. Raus aus dem deuschen Winter …

… und rein in den südafrikanischen Sommer! Und das ohne Jetlag, denn die Zeitverschiebung beträgt gerade mal eine Stunde. Die Reiseleitung holt dich am Flughafen ab und begleitet dich auf direktem Weg ins Hotel. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Jetzt zahlt es sich aus, wenn du im Flugzeug schon ein bisschen schlafen konntest, ansonsten: Erst mal ein Nickerchen … und dann Kapstadt erkunden! Denn dort gibt es viel zu entdecken. Die Victoria & Alfred Waterfront, der viktorianische Teil des Hafens mit Boutiquen, Restaurants und Museen oder das Two Ocens Aquarium bieten genau die richtige Entspannung. Für historisch Interessierte bietet sich auch ein Besuch der ehemaligen Gefängnisinsel Robben Island an, auf der Nelson Mandela während der Apartheit inhaftiert war.

Heute Morgen kommt erst mal der vermutlich wichtigste Part unserer Reise: Wir holen unsere Motorräder ab! Bei schönem Wetter – und das gibt es hier eigentlich fast immer – kannst du ja gleich mal den berühmten Tafelberg ansteuern, der die Stadt mit seinen 1087 m so weit überragt, dass die Seefahrer ihn schon aus bis zu 100 km sehen konnten und immer noch können. Und wenn wir schon mal da sind: Fahr doch gleich weiter bis zum Südende der ca. 52 km langen und bis zu 16 km breiten Kap-Halbinsel, den dort befindet sich ein weiteres Wahrzeichen der Stadt: das Kap der Guten Hoffnung. Dieses sehr markantes Kap war früher unter Seefahrern wegen seiner Klippen äußerst gefürchtet. Der Name geht allerdings nicht darauf zurück, dass man hoffte, heile durch diese Gewässer zu kommen, vielmehr bezieht sich die Hoffnung darauf, dass man glaubte, den Seeweg nach Indien entdeckt zu haben. Und damit lag man ja – wie wir heute wissen – durchaus richtig.

Jetzt geht es richtig los! Nach dem Frühstück verlassen wir Kapstadt und machen uns auf den Weg in Richtung Wellington. Dort durchfahren wir zahlreiche Weinanbaugebiete. Die Stadt selbst bezeichnet sich gern als „Herz des kapländischen Weinlands“. Nachdem wir Wellington passiert haben, fahren wir über die Gebirgsstraße Bain’s Kloof Pass. Der 18 km lange Gebirgspass zählt zu den schönsten Südafrikas und geht hinauf bis auf 594 m. Wir fahren weiter durch das Distrikt Cape Winelands über Wolseley nach Tulbagh im Tal des Little Berg River, malerisch umgeben von der bis zu 2200 Meter hohen Gebirgskette Witzen Mountains und der Groot Winterhoek Wilderness Area. Über Ceres – einem der größten Gemüse- und Obstanbaugebiete Südafrikas – geht es über zwei weitere Pässe nach Touwsrivier am Fuß der Hex-River-Berge, von wo aus wir durch das schöne Koo Tal zu unserem Tagesziel Montagu fahren.

ca. 350 km

Südafrikanischer Wein

 

Wein aus Südafrika – ein Phänomen der letzten Jahre? Keineswegs. Die niederländische Ostindien-Kompanie hat bereits im 17. Jahrhundert die Kap-Region als Zwischenstopp nach Indien genutztz und den Wein in die Region gebracht. Schnell spezialisierte man sich auf einen Süßwein, der den Namen seines Anbaugebiets „Constantia“ trug. Dieser aus Muskattrauben hergestellte Wein gehörte von Mitte des 18. Jahrhundert bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts zu den begehrtesten Süßweinen der Welt. Doch dann kam – wie in Europa auch – die Reblaus und zerstörte fast den gesamten Rebbestand des Landes. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden wir rund 80 Millionen Rebstöcke angepflanzt. In der Folgezeit wurde leider eher Masse statt Klasse produziert. Doch inzwischen müssen Weine aus Südafrika keinen internationalen Vergleich mehr scheuen. Die verbreitetste Rebsorte ist Chenin Blanc, allerdings geht ein Großteil des Ertrags in die Brandy-Produktion. Sauvignon Blanc und Chardonnay sind die beliebtesten Weißweinsorten, bei den Roten haben Cabernet Sauvignon, Syrah und Pinotage die Nase vorn.

Kaum da, liegt der erste Höhepunkt unserer Reise vor uns. Über Bonnievale fahren wir nach Swellendam und besichtigen hier das Drostdy Museum. Das Drostdy-Museum ist eigentlich eine Sammlung mehrerer historischer Gebäude, darunter eines der ältesten erhaltenen Beispiele eines Drostdy-Gebäudes. Die Gebäude sehen heute noch genauso aus, wie 1844. Das Gelände ist umgeben von prächtigen Rosen und Obstgärten. Doch es soll nicht verschwiegen werden: Auch als Gefängnis wurde ein Teil der Gebäude genutzt! Im Anschluss ist Fahrspaß angesagt. Wir fahren über den kurvenreichen Tradouws Pass zunächst nach Barrydale und am Nachmittag über Ladismith und Huisriver Pass nach Calitzdorp. Über Oudtshoorn erreichen wir schließlich unser Tagesziel, die wundervolle Stadt Prince Albert. Prince Albert liegt 650 Meter über dem Meeresspiegel, hat mehr als 300 Sonnentage und durchschnittlich nur 220 mm Niederschlag pro Jahr. Noch heute gibt es dort unzählige repräsentative Wohnhäuser, die Beispiel sind für die typische kapholländische Architektur, die von Mitte des 18. bis Mitte des 19. Jahrhundert der vorherrschende Baustil in Südafrika war.

ca. 450 km

Heute halten wir uns fahrtechnisch ein wenig zurück. Und das aus gutem Grund: Wir steuern Oudsthoorn an, die bedeutendste Stadt der Kleinen Karoo, zwischen den Swartbergen im Norden und den Outeniqua-Bergen im Süden am Gobbelaars River gelegen. Hier hast du ausgiebig Zeit, Stadt und Umgebung kennenzulernen. Wenn die Zeit reicht, kannst du 29 Kilometer entfernt findet das Höhlensystem der Cango Caves ansteuern. Doch wir haben auch noch etwas gemeinsam vor: Oudtshoorn ist so etwas wie das Zentrum der „Straußenindustrie“. Natürlich lassen wir es uns nicht nehmen und besuchen eine der örtlichen Straußenfarmen. Wem das als Argument noch nicht reicht: In dieser Gegend gibt es eine Tierart, deren Anblick bei jedem – und wir meinen wirklich jeden – sofort ein langgezogenes „niiiiiiedlich!!“ auslöst. Hm, bitte? Geier?? Quatsch!! Wir reden natürlich von … Erdmännchen … !!!

 ca. 150 km

Heute machen wir eine kleine Rundreise, na gut, ein paar Kilometer werden es schon. Wir verlassen unser Hotel zunächst in Richtung Knysna und fahren über den gleichnamigen Pass durch die Outeniqua Berge. Der Name des bis zu 1578 m Gebirges hat einen indigenen Ursprung. Outeniqua ist die Bezeichnung bedeutet in der Sprache der Khoisan in etwa „Männer die Taschen (für Honig) tragen“. Ob’s in dieser Gegend tatsächlich Honig gibt, können wir ja mal im kleinen Ort George überprüfen, malerisch gelegen am Fuße der Berge. Oder an unserem nächsten Ziel Knysna, wo wir auch eine Mittagspause einlegen. Knysna liegt an der sogenannten „Garden Route“ an einer rund 20 Quadratkilometer großen Lagune, die nur durch eine schmale felsige Einfahrt – die Knysna Heads – mit dem Indischen Ozean verbunden ist. Ein wunderschöner Ort mit schönen Stränden in der Umgebung. Wir können uns ruhig etwas Zeit lassen, denn für heute steht nur noch die Rückfahrt nach Oudtshoorn an.

ca. 310 km  

Da wir die Kleine Karoo inzwischen so gut kennen wie unsere Westentasche brechen wir heute auf nach Graafff-Reinet … in die Karoo. Eine schöne und spannende Strecke, die uns zunächst auf die R62 am Knysna Forest entlang führt, bevor wir dann auf die N9 wechseln. Über Unionsdale, Willowmore und Aberdeen (nein, wir wurden nicht nach Schottland gebeamt) gelangen wir schließlich an unser Tagesziel. Graaf-Reinet ist die viertälteste Stadt Südafrikas und wurde 1786 nach dem damaligen Gouverneur Cornelius Jacob van de Graeff und dessen Ehefrau Hester Cornelia Reinet benannt. Doch Graaff-Reinet ist nicht nur alt, sondern auch besonders schön. Der Stadtkern wurde liebevoll restauriert so kannst du heute über 200 Gebäude bestaunen, die allesamt den Status „National Monument“ erhalten haben. Die meisten Gebäude wurden im kapholländischen oder viktorianischen Stil errichtet. Doch die Stadt ist nicht nur alt und hübsch anzusehen, sondern auch ein wichtiges Wirtschafts- und Handelszentrum. Wichtige Wirtschaftszweige sind die Viehzucht und einmal mehr der Weinanbau.

ca. 360 km

Jetzt geht’s ans Meer! Aber ein paar Kilometer liegt noch zwischen uns und der wunderschönen Hafenstadt Gqeberha, die vor dem 23. Februar 2021 noch einen Namen trug, der entsprechend bekannter sein dürfte: Port Elisabeth. Doch die Strecke hat eine Menge zu bieten. Wir fahren auf der R75 durch weites Land, genießen das Cruisen und die weiten Ausblicke, passieren Jansenville um dann am Nachmittag am Tagesziel anzukommen. Gqeberha erstreckt sich über 16 Kilometer entlang der Küste und ist bekannt für die vielen weitläufigen, weißen Sandstrände. Die Stadt wird in Südafrika sowohl „The Windy City“ (Die windige Stadt) als auch „The Friendly City“ (Die freundliche Stadt) genannt. Wir werden’s überprüfen, oder?

ca. 260 km

Natürlich haben wir die Hafenstadt nicht nur wegen ihrer schönen Sandstränge ausgesucht. Sie liegt einfach auch sehr praktisch und nah an unserem heutigen Ausflugsziel. Was wäre eine Reise nach Südafrika ohne eine Begegnung mit den hiesigen Wildtieren? Unvollständig. Deshalb machen wir uns früh auf den Weg zum Addo Elephant Park, wo wir unsere Motorräder abstellen, um stattdessen mit allradgetrieben Fahrzeugen den Park zu entdecken – und die Tiere! Natürlich wieder dieser seinem Namen gerecht: Rund 350 Elefanten bevölkern die weitläufige Wildnis und wir werden mit ziemlicher Sicherheit einigen begegnen. Doch nicht nur Elefanten kreuzen unseren Weg. Leoparden, Nashörner und Cape Büffel zählen unter anderem ebenfalls zu den Bewohnern. Es ist schon etwas Besonderes, diese wundervollen Tiere in Freiheit zu erleben. Vermutlich wirst du den Nachmittag nach unserer Rückkehr erst einmal Fotos sortieren und die zuhause gebliebenen damit bombardieren. Nicht schlimm. Das machen alle! So, kann ich dann auch mal bitte kurz …

ca. 150 km

Mit dem Motorrad an der Küste entlang fahren zählt mit zum schönsten, was wir Biker erleben können. Das ist hier in Südafrika nicht anders. Ganz im Gegenteil. Unsere Fahrt hat einiges zu bieten. Zunächst machen wir einen kleinen Abstecher nach St. Francis Bay. Der Ort ist besonders bei Wassersportlern und Familien beliebt und eine architektonische Einmaligkeit in Südafrika: Nahezu alle Häuser sind reetgedeckt! Weiter geht es auf der N2 zum Big Tree, ein – der Name lässt es erahnen – besonders alter und großer Yellowwood-Baum. Von hier aus geht es weiter in den Tsitikama National Park. Praktischerweise ist jetzt Zeit für eine Mittagspause, so dass du den herrlichen Ausblick auf den indischen Ozean genießen kannst. Anschließend fahren wir ganz gemütlich weiter an der Küste entlang nach Knysna. Da machen wir einfach mal nichts. Außer den Abend genießen.

ca. 320 km

Gqeberha – nur ein neuer Name für Port Elizabeth?

Auch wenn Südafrika gut 30 Jahre nach dem Ende der Apartheid auf einem guten Weg ist: Die Spuren der Apartheid sind überall noch sichtbar und spürbar. Und somit hat die Änderung eines Städtenamens mehr als einen symbolischen Wert: Es ist ein Schritt in Richtung einer echten Gleichberechtigung der schwarzen Mehrheitsbevölkerung. Aus diesem Grund wurde die Stadt Port Elizabeth im Februar 2021 in Gqeberha umbenannt. Dies ist der isiXhosa-Name für Walmer Township, das älteste Wohngebiet der Stadt. isiXhosa ist die Sprache der Xhosa und eine der elf Amtssprachen in der Republik Südafrika. Weitere größere Namensänderungen sehen vor, dass die Stadt Uitenhage in Kariega geändert wird, während der Flughafen Port Elizabeth von nun an als Chief Dawid Stuurman International Airport bekannt sein wird.

Knysna ist aus vielerlei Gründen eine Reise wert! Und bei der langen Anreise nutzen wir natürlich die Gelegenheit, dir ausreichend Zeit zu geben, den Ort und einige spannende Sehenswürdigkeiten in der Umgebung kennenzulernen. Wer will kann ja mal nach „The Heads“ raufahren, der Hafeneinfahrt nach Knysna. Auch ein Ausflug nach Monkeyland ist empfehlenswert. In diesem 1988 errichteten Primatenschutzgebiet leben über 500 Affen mehrerer Arten – und zwar freilebend! Auch „Birds of Eden“ ist toll! In dieser weltweit größten Freiflugvoliere leben über 100 verschiedene Vogelarten. Zu wenig zu sehen gibt es also nicht. Eher zu wenig Zeit, alles zu sehen.

Die Fahrt an der Küste geht weiter! Heute fahren wir die sogenannte „Garden Route“. Auch hier macht das Cruisen einfach richtig Spaß, denn es gibt eigentlich immer was zu sehen. Kleine Orte wie das beschauliche Sedgefield schmiegen sich auf engem Raum an die Lagunen zwischen den Bergen und dem Meer. Wir besuchen Mossel Bay mit seinen wunderschönen schneeweißen Sandstränden und die Stadt Swellendam am Fuße der Langeberg-Range. Doch haben wir nicht etwas wichtiges vergessen? Und ob! Jetzt wird es noch mal historich, denn du besuchst den südlichsten Punkt Afrikas, das Kap Agulhas. Nicht vergessen, ein Foto von dir machen zu lassen, so regelmäßig kommt man hier ja eher nicht vorbei. Weiter geht es entlang der R319 bis zum heutigen Tagesziel Arniston. Das ehemalige Fischerdorf hat auch wieder eine Menge kapholländische Reethäuschen zu bieten.

ca. 350 km

Kann das sein? Heute ist schon unser letzter Fahrtag? Davon lassen wir uns aber nicht die Laune vermiesen, ganz im Gegenteil: Die letzten 380 km werden wir richtig genießen! Gründe dazu haben wir genug. Zunächst fahren wir durch den Overberg nach Bredasdorp. Über den Akkediesberg Pass geht es dann weiter nach Hermanus, übrigens ein beliebtes Ziel zur Walbeobachtung. Langsam aber sicher nähern wir und Kapstadt – genieß also die letzten Kilometer an der wunderschönen Küstenstraße und saug die Atmosphäre noch mal tief in dich ein! Betty’s Bay, Gordon’s Bay, Somerset West. Namen, die du vermutlich nicht mehr vergessen wirst. Vor allem Betty’s Bay. Hier gibt es eine große Pinguin-Kolonie mit über 3.000 Brillen-Pinguinen. In Kapstadt angekommen heißt es leider Abschied nehmen … von deinem Bike. Was soll’s, machen wir uns einen schönen Abend! Fahren muss ja heute keiner mehr …

ca. 380 km

Der Tag des Abschieds ist gekommen. Aber es war eine tolle Zeit. Für den Rückflug haben wir wieder den gleichen Tipp: Ausschlafen …

Hier trennen sich unsere Wege. Vorerst. Denn wir hoffen, dass dich unsere Reise so begeistert hat, dass wir vielleicht noch mal gemeinsam mit unseren Bikes durch die cruisen. Ideen für weitere Ziele haben wir einige. Vielleicht ja beim nächsten Mal in die USA?

Elefanten haben mich schon als Kind fasziniert. Ein Besuch im Zoo. Ein Zirkusbesuch. Die Elefanten waren immer das absolute Highlight für mich. Hätte ich gewusst, wie sehr Elefanten unter ihrer Unterbringung in Gefangenschaft leiden, wäre ich vermutlich zuhause geblieben. Dass ich jetzt die Gelegenheit bekomme, diese wunderbaren Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen, ist daher ein besonderes Geschenk. Und dass dies sogar in Südafrika sein würde, daran war in meiner Kindheit ja nicht zu denken, denn der damalige Apartheid-Staat war ja zurecht international geächtet und kam als Reiseziel nicht in Frage. Nun bin ich also hier, in einer jungen aufstrebenden Nation und schaue den Elefanten dabei zu, wie sie mit ihren riesigen Rüsseln geschickt Blätter von den Sträuchern abtrennen und sie dann schwungvoll in ihr Maul befördern. Was für schöne Tiere. Was für ein schönes Land.

Leistungen

• Gruppenflug ab/bis Frankfurt nach Kapstadt (Economy Class)
• Professioneller, deutschsprachiger Tourguide während der Rundreise
• Gruppentransfers vor Ort (Flughafen – Hotel – Flughafen)
• Übernachtung in Hotels/Lodges der guten Mittelklasse (Landeskategorie)
• Parkplatzgebühren der Hotels
• Transfer Hotel – Vermieter – Hotel
• Mietmotorrad*
• unbegrenzte Freikilometer
• Gepäcktransport im Begleitfahrzeug (1 Gepäckstück max. 23 kg pro Person)
• Getränkeservice an den Fahrtagen (gekühlte Getränke zum Selbstkostenpreis)
• Zusatz-Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 1 Mio. Euro
• Reiseunterlagen
• Flugsicherheitskosten und Steuern

Nicht eingeschlossen:
• Evtl. Versicherung für das Mietmotorrad
• Ausgaben des persönlichen Bedarfs (Verpflegung, Benzin, Eintrittsgelder, Trinkgelder…)

* Verfügbare Modelle:
• Harley Davidson® Iron 883, Heritage Softail, Road King, Street Glide, Road Glide, Road Glide Limited, Ultra Limited, Pan America (Aufpreis Ultra Limited und Road Glide Limited: 10,-€ pro Fahrtag)

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nur bedingt geeignet. Für detailliertere Informationen kontaktieren Sie uns bitte.

Du hast Fragen?

Du hast Fragen zur Reise und Buchung oder bist dir unsicher, ob diese Tour die richtige für dich ist? Dann ruf uns am besten unter +49(0)571 882 86 an!

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Unser Team
Thomas Welter