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Motorradreise USA – Western Express

Termin:
15.04.2023 - 27.07.2023

Vorsicht Suchtgefahr! Die ideale Tour für alle „USA-Einsteiger“

Irgendwann ist für jeden das erste Mal! Für alle, die erstmals in die USA reisen und den „Wilden Westen“ mit dem Motorrad erkunden wollen, ist diese geführte Motorradreise ideal. Sie ist kürzer als andere Touren und damit für jeden sehr gut zu bewältigen und sie ist so konzipiert, dass von allem etwas dabei ist: Quirlige Metropolen wie Los Angeles und das schillernde Las Vegas, beeindruckende Nationalparks wie das Death Valley und der Grand Canyon sind beste Beispiele für die Gegensätze, die du in den USA erleben kannst und auf dieser Tour auch wirst! Auch ein Stück der legendären Route 66 haben wir in die Tour eingebaut. Und für alle Fans der irischen Rockgruppe U2 – natürlich nicht nur für die – bietet der Joshua Tree Nationalpark beeindruckende Felsformationen und die namensgebenden Joshua Trees (Josua-Palmlilien).

Nach dieser Motorrad-Tour willst du vor allem eins: Wiederkommen!


Zum Reiseverlauf
13 Tage
2650 KM
Nationalparks
Metropolen
Traumstraßen
Sehenswürdigkeiten
Natur
Anspruch
Was du sehen wirst:

Los Angeles, Malibu Beach, Bakersfield, Death Valley, Sierra Nevada, Red Rock Canyon, Las Vegas, Hoover-Staudamm, Route 66, Kingman, Grand Canyon, Joshua Tree N.P., Palm Springs u.v.m.


Alle Reisen inklusive:
Reisemonate

April | Mai | September | Oktober

Reiseverlauf

Schon aufgeregt? Heute ist Anreisetag. Flug nach Los Angeles. Nach Erledigung der Zoll- und Einreiseformalitäten wirst du von unserem Reisebegleiter erwartet. Anschließend erfolgt der Transfer zum Hotel und Bezug der Hotelzimmer. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Durch die Zeitverschiebung werden dir ja ein paar Stunden geschenkt.

„L.A. International Airport – Where the big jet engines roar“

Kommt dir bekannt vor? Diesen Song sang Susan Rayes bereits 1971. Aber während für dich die vielleicht etwas länger dauernde Zollabwicklung einfach etwas nervig ist, war ihr Besuch am Flughafen definitiv weniger lustig: Die besungene Frau trauert im Song einer gescheiterten Beziehung nach. Deswegen: Geht bestimmt gleich weiter…

Los Angeles auf eigene Faust? Kann man machen. Wir empfehlen allerdings, sich mit einer halbtägigen Stadtrundfahrt einen Überblick zu verschaffen. Erlaufen kann man sich die Stadt nämlich eher nicht … Spar deine Kräfte lieber, denn im Anschluss wird es spannend: Es geht zum Motorradvermieter! Endlich! Natürlich wird jeder ausführlich auf dem Motorrad seiner Wahl eingewiesen. Während der Rückfahrt zum Hotel kannst du dich gleich an dein neues Motorrad gewöhnen. Übrigens: Auch in den USA wird geblitzt…

Es geht los! Die heutige Tour führt uns auf dem Highway in Richtung Santa Monica. Anschließend fahren wird über den Topanga Canyon und den Los Padres National Forest in das landwirtschaftliche Zentrum Kaliforniens – Bakersfield. Früher eins der wichtigsten Ölförderungsgebiete, ist die Gegend um die 400.000 Einwohnerstadt heute das 5. produktivste landwirtschaftliche Gebiet in den USA. Bakersfield wird auch California‘s Country Music Capital genannt. Der einzige uns bekannte Musiker ist allerdings Brian Welch, Gitarrist von Korn. Nicht wirklich Country. Wer sich abends siegessicher auf die Maschine schwingt, um dem Bakersfield Country Club einen Besuch abzustatten, wird ernüchtert feststellen: Dort geht es nicht um Musik, sondern um Golf. Und privat ist der Golfplatz auch noch. Gehen wir also lieber auf einen Drink in The Mint Bar. Aber nicht übertreiben: Denn morgen geht es weiter…

ca. 330 km

Wir verlassen Bakersfield und fahren entlang der Ausläufer der Sierra Nevada und des Lake Isabella. Die kurvenreiche Strecke macht doppelt Spaß! Sie ist fahrtechnisch ein Genuss und landschaftlich mehr als reizvoll. Ein Teil der Strecke führt entlang des reißenden Flusslaufs des Kern Rivers, der den Lake Isabella speist. Am Fuße der Sierra Nevada tanken wir noch mal unsere Bikes auf und dann wird es „ernst“: Wir fahren rein in das „Tal des Todes“, das weltberühmte Death Valley. Der vermutlich trockenste Nationalpark in den USA. Und der heißeste! Temperaturen über 40° C am Tag sind in den Sommermonaten die Regel. Und auch nachts kühlt es sich im Vergleich zu höher gelegenen Wüsten kaum ab.

ca. 350 km

Und weiter geht‘s durch das Death Valley. Wir fahren durch das Tal hindurch und lassen die karge Landschaft an uns vorbeiziehen. Du fährst zunächst Richtung Furnace Creek Ranch und besichtigst den Zabriskie Point, einem Aussichtspunkt im Gebiet des Gebirgszugs der Amargosa Range, der einen beeindruckenden Panoramablick bietet. Von dort geht es weiter Richtung Badwater. Der tiefste Punkt des Tales liegt 85,95 Meter unter dem Meeresspiegel. Eine Fahrt durch das Death Valley zählt zu den mächtigsten Erlebnissen, die man als Motorradfahrer haben kann! Anschließend fahren wir weiter Richtung Las Vegas und passieren dabei den Red Rock Canyon. Und tauchen wir ein in die Glitzerwelt der Glücksritterstadt. Unser Tipp: Nimm an einer geführten Tour über den Las Vegas Strip teil!

ca. 260 km

Was für ein Kontrast! Eben noch in der Einöde des Death Valley tauchst du nun ein in die verrückte Welt der schillernden Metropole. Hier hast du alle Möglichkeiten. Besuche die Mega-Hotel-Resorts mit ihren faszinierenden Themenwelten. Von ägyptischen Pyramiden, über komplette Skylines oder romantischen Piratenverstecken bis zu Mini-Versionen europäischer Metropolen: Alles dabei! Und das ist beeindruckender Größe. Du denkst, du bist in Venedig …

Natürlich kannst du dein Glück in einem der zahlreichen Casinos versuchen, aber nicht vergessen: Bei Glückspielen gewinnt am Ende immer nur der Anbieter. Und vermutlich sind deiner Dollar auf einer ausgedehnten Shoppingtour durch die zahlreichen Outlet-Malls auch besser angelegt. Wer mag, kann einen der größten Harley Davidson-Stores besuchen oder einen Ausflug in den Valley of Fire State Park machen. Die Felsformationen dort sehen aus wie glühende Lava und waren schon Kulisse für den „Star Trek“-Film „Treffen der Generationen“.

ca. 180 km

Nur rund 40 km sind es bis zu unserem ersten Ziel, dem Hoover-Staudamm, ein monumentales Zeugnis menschlicher Baukunst. Die nach Präsident Herbert Hoover benannte Bogengewichtsmauer ist schon beim Blick auf die Zahlen beachtlich: 221 m hoch, 2,6 Millionen Kubikmeter Beton und 43.500 Tonnen Stahl. Das Bauwerk staut den Colorado River auf 170 km Länge. Danach cruisen wir auf der Route 66 bis nach Kingman, dem Geburtsort des legendären Highways. Von dort geht es auf der Route 66 weiter zu unserem heutigen Zielort, der wunderschönen Stadt Williams. Dort laden viele hervorragende Restaurants dazu ein, die amerikanische Küche zu genießen!

ca. 370 km

In der Gruppe oder allein?

Es ist ein besonderes Gefühl, mit der Gruppe die Highways zu befahren und wenn wir dann mit 10 oder mehr Bikes in einen Ort reinfahren, ziehen wir immer wieder die Blicke auf uns und kommen mit Einheimischen ins Gespräch. Doch manchmal möchte man auch mal ganz allein oder zu zweit die Weite der Landschaften genießen und die besondere Freiheit spüren.

Kein Problem: Wir machen einfach beides! Auf jeder Reise gibt es immer auch die Möglichkeit, einzelne Abschnitte allein zu fahren.

Heute hast du nur ein Ziel, doch das hat es in sich: Der majestätische Grand Canyon. Über 450 km hat sich der Colorado River im Laufe von Millionen von Jahren in das Colorado-Plateau gegraben und damit ein Naturwunder geschaffen, das einfach überwältigend ist. Wer mag, kann sich in einem Hubschrauberflug die Schlucht von oben anschauen. Deutlich günstiger und empfehlenswert ist das IMAX Kino, das in einem beeindruckenden Film Geschichte und Entstehung des Canyons zeigt. Mit überwältigenden Bildern im Kopf geht die Fahrt zurück Richtung Williams.  Die traumhafte Umgebung bietet atemberaubende Fotomotive.

ca. 240 km

Heute haben wir eine besondere Mission: Die legendäre Route 66. Unser erstes Ziel ist die kleine Stadt Seligman. Dort ist der Besuch des Barbershops von Angel Delgadillo ein Muss! Ohne ihn und einige Gleichgesinnte wäre die Stadt heute eine Geisterstadt. Nach jahrelangen Bemühungen wurde die Route 66 schließlich 1987 zur „State Historic Route“ und Delgadillo zu ihrem Schutzengel. Hier darf ausgiebig fotografiert werden und mit dem Kauf von Souvenirs trägst du dazu bei, dass die Legende weiterlebt. Danach cruised du auf der Route 66 nach Hackberry, wo der Hackberry General Store von alten Zeiten erzählt. Die dortige Tankstelle ist wie ein Open Air Museum! Weiter geht es über Kingman, dem Geburtsort des legendären Highways, in die historische Goldgräberstadt Oatman. Danach kreuzt du den Colorado River und erreichst das kleine Spielerstädtchen Laughlin in Nevada am Lake Mohave. Aber was heißt schon klein: Trotz der nur rund 7000 Einwohner hat Laughlin die drittmeisten Casinos in Nevada nach Las Vegas und Reno.

ca. 300 km

Angel Delgadillo

Dieser Mann ist eine Legende. 1925 in Seligman geboren hat er viel erlebt. Zum Beispiel die Durchreise hunderttausender Farmer aus Oklahoma und Arkansas, die aufgrund der „Großen Depression“ und der Dürrejahre hoch verschuldet waren und über die Route 66 nach Kalifornien zogen. Als 1978 ein wichtiges Teilstück des Interstate Highway 40 freigegeben wurde, schien das Schicksal der Route 66 besiegelt. Delgadillo und einige Gleichgesinnte konnten sich damit nicht abfinden. Ihre jahrelangen Bemühungen, die Route 66 als „State Historic Route“ anzuerkennen, hatte 1987 Erfolg! So wurde er zum „Vater der Mother Road“.

Heute fährst du zuerst in den kleinen Ort Amboy. Für einen weitgehend verlassenen Ort erlangt dieser in den letzten Jahren durch zahlreiche Werbeaufnahmen, Videoclips oder Modeaufnahmen ziemlich viel Berühmtheit, was vor allem am von weit her sichtbaren Werbeschild für „Roy´s Cafe und Motel“ liegen dürfte. Durch die Mojavewüste geht es weiter nach Twentynine Palms (nicht nachzählen, der Name entstand 1852). Von dort geht es in den Joshua Tree Nationalpark, wo du neben ungewöhnlichen Felsformationen natürlich auch die berühmten Joshua Trees zu sehen bekommst, die genau genommen gar keine Bäume sind, sondern zur Gattung der Palmlilien gehört, die wiederum Sprössling der Familie der Spargelgewächse sind. In diesem Fall aber ein ziemlich großer: Die in Mojavewüste verbreitete Art wird bis zu 15 m hoch. Und über 900 Jahre alt. Am Nachmittag geht es weiter nach Palm Springs mit seinen 360 Sonnentagen. Wer dort wohnt, darf sich mehr als glücklich schätzen. Thermalquellen, elegante Hotels, Golfplätze, Spas, hervorragende Einkaufsmöglichkeiten am Palm Canyon Drive. Da kann man schon mal bleiben. Und das tun wir auch. Wenn auch nur für eine Nacht…

ca. 350 km

U2 – The Joshua Tree

Mit diesem Album schaffte die irische Rockband 1987 endgültig den Durchbruch. Was wenige wissen: Die von Anton Corbijn geschossenen Fotos des Albumcovers entstanden nicht im Joshua-Tree-Nationalpark, sondern in der Mojave-Wüste sowie im Death Valley. Der abgebildete Joshua Tree ist schon 2000 verdorrt. Und zum grimmigen Auftreten der Band sagte Sänger Bono mal erklärend: „Es war saukalt und wir mussten unsere Mäntel ausziehen, damit es wenigstens ein bisschen nach Wüste aussieht. Das ist einer der Gründe, warum wir so grimmig dreinblicken.“ Sie werden es im Nachhinein verschmerzen können…

Heute geht es hoch hinaus! Wir verlassen Palm Springs auf einer sich immer weiter nach oben windenden Serpentinenstrecke. Fahrspaß pur! Auf 1.650 m legen wir einen Zwischenstopp in Idyllwild ein, das früher aufgrund der hier wild wachsenden Erdbeeren den Namen Strawberry Valley trug. Über die California State Route 243 geht es dann wieder runter ins San Bernadino Tal – eine unglaublich schöne Strecke, die zurecht auch den Namen Banning-Idyllwild Panoramic Highway trägt. So langsam kehren wir der Natur nun den Rücken zu und es geht über den Interstate und mehrspurige Highways zurück nach Los Angeles. Und dort heißt es am späten Nachmittag Abschied nehmen von deinem Bike. Ein letztes Erinnerungsfoto – kleine Träne verdrücken und dann reinstürzen in das quirlige Treiben! Der letzte Abend will schließlich genossen werden.

ca. 285 km

Vermutlich wachst du heute mit einem Gedanken auf: Die Zeit war viel zu kurz. Und dann geht es ab zum Flughafen und „back to Germany“. Wir wünschen einen guten Flug!

Wo ist die nächste Wüste? Damit ist nun leider erst mal vorbei … wir wünschen eine gute Ankunft und freuen uns schon auf dein Feedback!

Himmel, ist das heiß hier. Und so verdammt still. Wo nur ist der reißende Fluss geblieben, an dem wir vorhin entlang gefahren sind? Wo die dichten Wälder? Und wie groß muss die Sehnsucht der Goldsucher nach Reichtum gewesen sein, um sich freiwillig an diesem Ort auf die Suche nach dem Edelmetall zu begeben? Wie viele von ihnen haben wohl hier ihr Leben gelassen und sind für immer verschwunden? Zum Glück schürfen wir hier nicht nach Gold, sondern haben Zeit, das riesige, 120 km lange Becken in Ruhe zu genießen. Und dafür gibt es einfach nur ein Wort: Überwältigend! Aber ein bisschen Grusel bleibt. Gänsehaut bei 40 Grad. Wer hätte gedacht, dass das überhaupt geht…

Leistungen

• Gruppenflug ab/bis Frankfurt (Economy Class, evtl. Umsteigeverbindung) nach Los Angeles
• Professioneller, deutschsprachiger Tourguide während der Rundreise
• Gruppentransfers vor Ort (Flughafen – Hotel – Flughafen)
• Übernachtung in Hotels/Motels der guten Mittelklasse (Landeskategorie)
• Parkplatzgebühren der Hotels
• Transfers Hotel – Vermieter – Hotel
• Harley-Davidson® Mietmotorrad* (Kategorie A)
• unbegrenzte Freimeilen
• Helme für Fahrer und Beifahrer (Halbschalen ohne Visier), Satteltaschen und Sicherheitsschlösser
• VIP Check-In bei EagleRider
• Gepäcktransport im Begleitfahrzeug (1 Gepäckstück max. 23 kg pro Person)
• Getränkeservice an den Fahrtagen (gekühlte Getränke zum Selbstkostenpreis)
• Zusatz-Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 1 Million Euro
• Flugsicherheitskosten und Steuern
• Reiseunterlagen

Nicht eingeschlossen:
• Einreisegenehmigung USA (ESTA), z. Zt. US$ 21,-
• Evtl. VIP-/VIP-ZERO-Versicherung für das Mietmotorrad, ca. US$ 25,- o. US$ 35,- pro Fahrtag (zur Reduzierung oder ohne Selbstbeteiligung im Schadensfall, nur vor Ort beim Vermieter abschließbar)
• Ausgaben des persönlichen Bedarfs (Verpflegung, Benzin, Eintrittsgelder, Trinkgelder…)

 

Zur Beachtung: Die Einreise in die USA ist nur für vollständig gegen Covid-19 geimpfte Personen möglich. Außerdem muss vor dem Abflug ein Gesundheitsformular ausgefüllt werden. (Stand 28.07.2022, Änderungen vorbehalten).

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nur bedingt geeignet. Für detailliertere Informationen kontaktieren Sie uns bitte.

Du hast Fragen?

Du hast Fragen zur Reise und Buchung oder bist dir unsicher, ob diese Tour die richtige für dich ist? Dann ruf uns am besten unter +49(0)571 882 86 an!

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Unser Team
Thomas Welter