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Motorradreise USA – Western Highlights

Termin:
27.04.2023 - 15.05.2023

Die ultimative „Once in a Lifetime“-Tour

Einmal mit dem Motorrad durch die USA fahren? Das war schon immer dein Traum, doch du konntest dich nie entscheiden, wo es hingehen soll? Dann ist diese Tour definitiv die richtige für dich! Satte 19 Tage nehmen wir uns Zeit, um den Westen der USA in all seiner Vielfalt zu erkunden. Du entdeckst die schönsten Nationalparks vom Death Valley, über den Grand Canyon bis zum wilden Yosemite. Du fährst auf der legendären Route 66 mit ihren historischen Tankstellen. Du tauchst ein in die urbane Welt der beiden weltberühmten Metropolen San Francisco und Los Angeles und verbringst alleine 3 Tage auf dem Highway 1 entlang der Pazifikküste mit beeindruckenden Ausblicken auf den Pazifik. Viel Programm, viele Eindrücke und mit 4300 km eine durchaus stattliche Fahrstrecke. Was wir dir nicht versprechen können: Dass es beim „einmal“ bleibt.

Du wärst nicht der erste der auf dieser Tour süchtig nach „mehr“ USA geworden ist… 


Zum Reiseverlauf
19 Tage
4300 KM
Nationalparks
Metropolen
Traumstraßen
Sehenswürdigkeiten
Natur
Anspruch
Was du sehen wirst:

Los Angeles, Idyllwild, Palm Springs, Joshua Tree N.P, Kingman, Route 66, Grand Canyon, Page, Zion N. P., Valley of Fire, Hoover Dam, Las Vegas, Death Valley, Sequoia N.OP., Fresno, Yosemite N.P., San Francisco u.v.m.


Alle Reisen inklusive:
Reisemonate

April | Mai | September | Oktober

Reiseverlauf

Heute ist Anreisetag. Flug nach Los Angeles. Nach Erledigung der Zoll- und Einreiseformalitäten wirst du von unserem Reisebegleiter erwartet. Anschließend erfolgt der Transfer zum Hotel und Bezug der Hotelzimmer. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Durch die Zeitverschiebung werden dir ja ein paar Stunden geschenkt.

„L.A. International Airport – Where the big jet engines roar“

Kommt dir bekannt vor? Diesen Song sang Susan Rayes bereits 1971. Aber während für dich die vielleicht etwas länger dauernde Zollabwicklung einfach etwas nervig ist, war ihr Besuch am Flughafen definitiv weniger lustig: Die besungene Frau trauert im Song einer gescheiterten Beziehung nach. Deswegen: Geht bestimmt gleich weiter…

Los Angeles hat so viel zu bieten. Wir empfehlen daher, die Stadt während einer Stadtrundfahrt zu erkunden. Walk of Fame, Beverly Hills, Sunset Boulevard… das sind nur drei Highlights mit klangvollen Namen. Eine beeindruckende Stadt. Am Nachmittag ist es soweit: Wir fahren zu Motorradvermieter! Endlich! Natürlich wird jeder ausführlich auf dem Motorrad seiner Wahl eingewiesen. Während der Rückfahrt zum Hotel kannst du dich gleich an dein neues Motorrad gewöhnen und die Fahrt durch L.A. genießen. Kneif dich ruhig, wenn du es nicht fassen kannst, wirklich hier zu sein.

Am Morgen starten wir Richtung Osten durch das San Bernadino Tal und fahren gleich hoch auf 1.650 m Richtung Idyllwild – eine unglaublich schöne Strecke, die zurecht auch den Namen Banning-Idyllwild Panoramic Highway trägt. Idyllwild ist ein bekannter Wintersportort. Die Gegend trug aufgrund der hier wild wachsenden Erdbeeren den Namen Strawberry Valley. Am Nachmittag geht es weiter nach Palm Springs mit seinen 360 Sonnentagen. Wer dort wohnt, darf sich mehr als glücklich schätzen. Thermalquellen, elegante Hotels, Golfplätze, Spas, hervorragende Einkaufsmöglichkeiten am Palm Canyon Drive. Da kann man schon mal bleiben. Und das tun wir auch. Wenn auch nur für eine Nacht…

ca. 280 km

Es wird Zeit für den ersten Nationalpark! Genauer gesagt, den Joshua Tree National Park, wo du neben ungewöhnlichen Felsformationen natürlich auch die berühmten Joshua Trees zu sehen bekommst. Auch wenn der Name anderes vermuten lässt: Eigentlich sind das gar keine Bäume, denn die Joshua Trees gehören zur Gattung der Palmlilien, die wiederum Sprössling der Familie der Spargelgewächse sind. Ein ziemlich großer Spargel allerdings, denn einige Exemplare werden bis zu 15 m hoch und über 900 Jahre alt. Über Hidden Valley und Skull Rock geht es nach der Mittagspause weiter nach Twentynine Palms (nicht nachzählen, der Name entstand 1852, es sind vermutlich mehr). Im Anschluss geht es zur Legende: Wir fahren nach Amboy und kehren in „Roy`s Cafe“ ein, ein echtes Wahrzeichen der Route 66. Auf dieser fahren wir dann weiter zu unserem Tagesziel nach Kingman.

ca. 350

Heute darfst du ruhig ein bisschen aufgeregt sein. Denn die Fahrt auf der historischen Route 66 ist für jeden Biker ein besonderes Erlebnis. Selbstverständlich fahren wir dabei die wichtigsten Orte am Highway an: Es geht über Hackberry und Seligman bis nach Williams, wo wir eine Mittagspause einlegen. Nach einem Stück Highway 64 wartet dann der weltberühmte majestätische Grand Canyon auf uns. Auf 450 km Länge hat sich der Colorado River im Laufe von Millionen von Jahren in das Colorado-Plateau gegraben und damit ein einzigartiges Naturwunder erschaffen. Sehr empfehlenswert ist das IMAX Kino, das in einem beeindruckenden Film Geschichte und Entstehung des Canyons zeigt. Mit vielen Bildern im Kopf cruisen wir entspannt zu unserem heutigen Etappenziel Cameron.

ca. 365 km

Auch auf unserer heutigen Etappe begleitet dich der Colorado River. Früh morgens brechen wir auf Richtung Page, wo wir entweder den „Horseshoe Bend“ oder den „Antelope Canyon“ besichtigen. Mit beeindruckenden Aussichten auf den Colorado River. Weiter geht es nach Kanab, vermutlich dem einzigen Ort auf der Welt, der geradezu von Naturwundern umzingelt ist. Und eins davon fahren wir als nächstes an: den Zion National Park, einen der landschaftlich schönsten Nationalparks in den USA. Sein Name geht zurück auf die ersten mormonischen Siedler in Utah, denn Zion ist ein altes hebräisches Wort und bedeutet so viel wie Zufluchtsort oder Heiligtum. Ein Zufluchtsort ist dieser Nationalpark auch für die äußerst vielfältige Flora und Fauna. Gerade das Tal ist für diese Gegend überraschend grün und fruchtbar. Wir fahren anschließend entlang des Virgin Rivers zu unserem Tagesziel St. George. Dort befindet sich neben dem St. George Temple, dem ältesten und bis heute aktive Mormonen Tempel der „Kirche Jesu Christie der Heiligen der letzten Tage“ vor allem ein gemütliches Bett, was nicht das Schlechteste ist, denn der morgige Tag wird wieder ereignisreich.

ca. 370 km

Auf dem Highway 15 durchfahren wir Schluchten, überqueren zwei Grenzen, durchfahren Mesquite und gelangen schließlich zum Valley of Fire, das völlig zu recht von vielen als „geologisches Wunderland“ bezeichnet wird. Das Valley of Fire erhielt seinen Namen wegen der roten Sandsteinformationen, die sich vor 150 Millionen Jahren aus großen Wanderdünen formten. Gerade die „White Domes“ sind in Form und Farben einfach atemberaubend. Wir verlassen das Tal und fahren entlang des Lake Mead auf einer wie für Biker gemachten Strecke bis zum Hoover Dam. 2,6 Millionen Kubikmeter Beton und 43.500 Tonnen Stahl waren nötig, um diesen gewaltigen Staudamm zu bauen, der den Colorado River auf 170 km Länge aufstaut. Am Nachmittag wird es Zeit für einen Kontrast: Wir fahren nach Las Vegas…

ca. 340 km

Was immer du auch über Las Vegas gehört hast: Die Stadt ist noch viel verrückter und schillernder, als Worte es beschreiben könnten. Besuche die Mega-Hotel-Resorts mit ihren faszinierenden Themenwelten. Von ägyptischen Pyramiden, über komplette Skylines oder romantischen Piratenverstecken bis zu Mini-Versionen europäischer Metropolen: Alles dabei! Klein-Venedig inmitten der Wüste? Das können nur Amerikaner! Natürlich kannst du dein Glück in einem der zahlreichen Casinos versuchen, aber nicht vergessen: Bei Glückspielen gewinnt am Ende immer nur der Anbieter. Und vermutlich sind deine Dollars auf einer ausgedehnten Shoppingtour durch die zahlreichen Outlet-Malls auch besser angelegt. Oder aber in einem der größten Harley Davidson-Stores der USA.

Heute brechen wir früh auf, denn wir haben eine lange Strecke vor uns. Der erste Zwischenstopp ist allerdings nicht weit: Nach wenigen Kilometern erreichen wir den Red Rock Canyon. Dieser Ort hat zwar nichts mit dem berühmten Red Rocks Amphitheater zu tun – das liegt bei Denver – ist deswegen aber nicht weniger schön. Doch unser eigentliches Ziel ist ein anderes: Das Death Valley. Der vermutlich trockenste Nationalpark in den USA. Und der heißeste! Temperaturen über 40° C am

Tag sind in den Sommermonaten die Regel. Und auch nachts kühlt es sich im Vergleich zu höher gelegenen Wüsten kaum ab.  Als erstes fahren wir Badwater an. Der tiefste Punkt des Tales liegt 85,95 Meter unter dem Meeresspiegel. Die anschließende Fahrt über den „Artist‘s Drive“ mit den engen und kurvigen Abschnitten zählt zu den schönsten Strecken, die man als Motorradfahrer fahren kann!

ca. 410 km

Auch heute haben wir wieder eine lange Strecke vor uns. Wir fahren weiter durchs Death Valley und machen erstmals am Father Crowly Overlook halt, auf einem Felsplateau, das spitz in das Seitental seitlich hineinragt und einen wunderbaren Blick auf das Tal und die flirrende Hitze bietet. Über den Walker Pass geht es anschließend weiter zum Lake Isabella und dem wunderschön gelegenen Städtchen Kernville. Von dort fahren wir durch das wilde und romantische Kerntal am Kern River entlang und kommen schließlich in Bakersfield an. Rund um die Stadt liegt das landwirtschaftliche Zentrum Kaliforniens, ja, sogar das 5. produktivste landwirtschaftliche Gebiet in den USA. Und falls du dich für Musik interessierst: Bakersfield wird auch Californias Country Music Capital genannt. Wir empfehlen einen Besuch in Buck Owen‘s Crystal Palace. Buck Owens war selbst ein bekannter Country Musiker und war es leid, immer nur in dunklen „Honky Tonks“ zu spielen. Seine Idee: Eine hochklassige Location, die den Spirit des 19. Jahrhunderts im Wilden Westen einfängt, dabei aber maximalen Komfort bietet. Und das ist ihm gelungen. Die 1996 fertiggestellte Location war schnell über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt. Owens war übrigens auch Entdecker und Manager von Susan Raye und die sang was? L.A. International Airport. Auch in den USA ist die Welt manchmal klein…

ca. 410 km

In der Gruppe oder allein?

Es ist ein besonderes Gefühl, mit der Gruppe die Highways zu befahren und wenn wir dann mit 10 oder mehr Bikes in einen Ort reinfahren, ziehen wir immer wieder die Blicke auf uns und kommen mit Einheimischen ins Gespräch. Doch manchmal möchte man auch mal ganz allein oder zu zweit die Weite der Landschaften genießen und die besondere Freiheit spüren.

Kein Problem: Wir machen einfach beides! Auf jeder Reise gibt es immer auch die Möglichkeit, einzelne Abschnitte allein zu fahren.

Wir verlassen Bakersfield und durchfahren Ölfelder und die riesigen Obstanbaugebiete der Region und fahren am Lake Kaweah vorbei, einem Stausee, des durch den Terminus Dam aufgestauten Kaweah River. Kurz darauf erreichen wir den Sequoia National Park, der besonders durch riesige Mammutbäume, als auch den 4.418 Meter hohen Mount Whitney beeindruckt. Der kurvenreiche Aufstieg zum General Sherman Tree bietet nicht nur Fahrspaß, sondern auch Sehenswürdigkeiten wie den Tunnel Rock oder dem Amphitheater Point, der einen beeindruckenden Ausblick auf den 2.050 Meter hohe Moro Rock und die bereits zurückgelegte Strecke bietet. Weiter geht es durch eine wunderschöne Landschaft entlang des auf 1.585 Metern gelegenen Human Lake bis zum King Canyon. Als nächstes steuern wir den General Grant Tree an, den zweitgrößten lebenden Baum der Erde. Der Mammutbaum hat etwa 1.500 bis 1.900 Jahre auf dem Buckel, ist unglaubliche 81,1 Metern hoch und hat einen Brusthöhendurchmesser von 885 Zentimetern. Da kann man sich schon mal klein vorkommen. Bevor das Gefühl aber überhand nimmt, fahren wir wieder runter bis zu unserem Tagesziel Fresno im Central Valley. Fresno ist alles andere als eine Kleinstadt. Mit knapp 550.000 Einwohnern ist es die fünftgrößte Stadt Kaliforniens.

ca. 340 km

Der heutige Tag steht ganz im Zeichen des mächtigen und wilden Yosemite National Park. Der drittälteste Nationalpark der USA und weltweit erstreckt sich von 600 bis fast 4000 Metern ü. NN, was dazu führt, dass höhenbedingt fünf verschiedene Ökosysteme zu bestaunen sind, mit entsprechender Vielfalt an Flora und Fauna. Vor allem die riesigen Wälder sind beeindruckend. Wir fahren hinauf zum Glacier Point, einem Aussichtspunkt oberhalb des Yosemite Valley. Er liegt an der Südseite des Tales in einer Höhe von 2200 m. Von hier hast du eine überwältigende Aussicht über den Yosemite National Park und das Yosemite Valley. Auch die fast senkrecht aufragenden Granitwände mit den Wasserfällen lohnen diesen Abstecher. Im Anschluss fahren wir die ganzen schönen Höhenmeter wieder runter ins Tal, überqueren den Merced River und haben am Half Dome View eine letzte Gelegenheit, einen Blick auf die Landschaft zu werfen. Unser Tagesziel ist Oakdale.

ca. 330 km

Losung des Tages: Blumen nicht vergessen! Denn es geht nach San Francisco. Bis es so weit ist fahren wir aber erst mal Richtung Napa Valley, von dem du sicherlich schon mal gehört hast. Diese Gegend beherbergt hunderte Weingüter, darunter kleine, familiengeführte Güter und große Unternehmen wie die Robert Mondavi Winery. Je weiter wir fahren, desto näher kommen wir ans Meer. Über Petaluma erreichen wir schließlich den Pazifik und fahren auf dem weltberühmten Pacific Coast Highway No. 1 Richtung San Francisco. Natürlich machen wir am Golden Gate Viewpoint halt, damit du den Anblick der Golden Gate Bridge in dich aufsaugen kannst. Und dann ist es soweit: Wir fahren über die riesige Brücke rein nach San Francisco. Solltest du das Gefühl haben, dass etwas wackelt: Es sind ganz sicher deine Knie. Kein Wunder: So ein Erlebnis macht man schließlich nicht alle Tage. „Be sure to wear flowers in your hair“. Na gut, schwierig unterm Helm…

ca. 330 km

San Francisco ist eine besondere Stadt. Noch heute gilt sie als Zentrum der US-amerikanischen Gegenkultur. Dem gegenüber stehen die zahlreichen viktorianischer Häuser. Sie wurden während der Goldgräberzeit Mitte des 19. Jahrhunderts gebaut. Auch wenn die Hälfte dem Erdbeben und dem darauffolgenden Feuer von 1906 zum Opfer gefallen sind, prägen sie noch heute das historische Stadtbild. Da San Francisco alles andere als klein ist, empfehlen wir dir, die Stadt während einer halbtägigen Stadtrundfahrt zu erkunden. Sie zeigt die ganze Vielfalt, neues und altes, die charakteristischen historischen Cable-Cars, eine Kabelstraßenbahn, bei denen das Seil in einem Graben unterhalb der Straße liegt, worauf wiederum die Wagen mit einer Art Spannklaue durch einen Schlitz in der Fahrbahn zugreifen. Ein weiteres Highlight sind die Piers mit der weltberühmten Fisherman‘s Wharf. Auch kulturell hat San Francisco eine Menge zu bieten. Vielleicht laufen die ja sogar die Jungs von Metallica über den Weg? Sie sind nur ein Beispiel für viele bekannte Musiker und Künstler, die ihre Wurzeln in San Francisco haben.

Der Summer of Love 1967

Auch wenn wir rückblickend dazu neigen, die Vergangenheit zu verklären: Der Summer of Love hat die USA 1967 ordentlich durchgeschüttelt. Und San Francisco bot den passenden Nährboden. Vor allem Haight-Ashbury, ein Szene- und Künstlerviertel, zog damals Scharen von Jugendlichen aus dem ganzen Land an. Natürlich gab es für manche die Verlockung, Drogen auszuprobieren. Aber auch kostenlose Konzerte im Golden Gate Park von Bands wie die Grateful Dead und Jefferson Airplane übten eine geradezu magnetische Wirkung aus. Nun ja, auch die freie Liebe wollten manche entdecken. Doch die Sache ging schnell nach hinten los. George Harrison von den Beatles soll sogar, als er im August 1967 im Haight-Ashbury vorbeischaute und Hunderte vollgekiffte in den Straßen sah, beschlossen haben, nie wieder Drogen anzurühren. Am Ende blieb – wie so oft bei subkulturellen Bewegungen, nicht viel mehr als ein Modetrend.

Ein Tag zum Genießen. Wir verlassen San Francisco durch den Presidio und den Golden Gate Park und cruisen dann ganz entspannt den wunderschönen Pacific Highway 1 Richtung Süden. Die Ausblicke auf den Pazifik sind atemberaubend. Wir fahren an der von Spaniern gegründeten Kleinstadt Santa Cruz vorbei und erreichen anschließend über den Ocean View Boulevard – der Name ist Programm – unser Tagesziel Monterey. Die Stadt, die auf Deutsch übersetzt übrigens Königsberg heißt, war früher ein wichtiger Fischerei- und Walfanghafen. Mitte des 20. Jahrhunderts machte sich auch hier die Überfischung bemerkbar und heute befindet sich hier das größte Meeresschutzgebiet der USA. Bekannt ist die Stadt auch für das seit 1958 jährlich am dritten September-Wochenende stattfindende Monterey Jazz Festival. Doch auch sonst ist die Stadt mit ihren Restaurants rund um die Monterey perfekt für einen schönen Abend. Mindestens.

ca. 220 km

Und weiter geht‘s auf dem wunderschönen Highway 1 Richtung Süden. Wir fahren über Big Sur entlang der beeindruckenden Steilküste zum Ragged Point, der einen wunderschönen Ausblick auf die Küste und das Meer bietet. Hier kann man sich schon mal ein Stündchen aufhalten. Doch wir wollen ja noch weiter. Unser nächstes Ziel ist der Elephant Seal Vista Point ein paar Kilometer hinter San Simeon, an dem es sich an guten Tagen Dutzende, manchmal sogar Hunderte See-Elefanten gut gehen lassen, in dem sie einfach faul in der Sonne liegen. Ein beeindruckender Anblick und man kann die Tiere sogar riechen. Und da wir schon mal am Pazifik sind, wollen wir da auch mal reinspringen. Dazu machen wir einen Abstecher zu den Guadalupe-Nipomo-Dünen. Im Anschluss fahren wir weiter zu unserem Etappenziel Santa Maria.

ca. 290 km

Heute ist unser letzter Fahrtag, den sollst du natürlich noch mal besonders genießen können. Wir fahren durch das südlich von Santa Maria gelegene Weinanbaugebiet „Santa Maria Valley Wine Trail“ und erreichen dann das Dorf Solvang. Klingt dänisch? Ist es auch. Solvang („Sonniges Feld“ auf Dänisch) wurde 1911 von einer Gruppe dänischer Pädagogen gegründet. Und hier sieht vieles dänisch aus: Es gibt Windmühlen, Fachwerkhäuser, aber auch dänische Bäckereien, Restaurants und Geschäfte. Das Dorf trägt daher auch den Spitznamen „Dänische Hauptstadt von Amerika“. Weiter geht es am Cachuma Lake Richtung Santa Barbara, wo wir in der Bikerkneipe Neptun‘s Net einen letzten Stopp einlegen. Über Malibu Beach und Santa Monica geht es schließlich nach L.A., wo wir unsere Bikes beim Motorradvermieter abgeben. Schön war‘s, oder? Genieß den letzten Abend in L.A.!

ca. 270 km

Vermutlich wachst du heute mit einem Gedanken auf: Die Zeit war viel zu kurz. Und dann geht es ab zum Flughafen und „back to Germany“. Wir wünschen einen guten Flug!

Wo ist der nächste Nationalpark? Damit ist nun leider erst mal vorbei… wir wünschen eine gute Ankunft und freuen uns schon auf dein Feedback!

Ich hatte doch echt keine Ahnung. USA. Klar. Kann man sicher mal machen. Oder besser: Muss man mal machen. Denn kein anderes Land auf der Welt außerhalb Europas hat unsere Art zu leben so beeinflusst. Vom amerikanischen Film, über Essen bis zum Rock‘n‘Roll: Die USA sind kulturell immer präsent. Was man immer wieder liest, sieht und auch von denen hört, die bereits ins den USA gewesen sind: Alles ist dort größer! Die Landschaften, die Entfernungen zwischen Orten und Städten, die Schluchten, die Autos und Motorräder. Sogar die Burger…

Ist man erst mal dort stellt man schnell fest: Jedes Klischee hat eine echte Wurzel. Und jeder Superlativ über das Land der unbegrenzten Möglichkeiten enthält ein großes Quäntchen Wahrheit. Ob es aber reicht, nur einmal dort zu sein…?

Leistungen

• Gruppenflug ab/bis Frankfurt (Economy Class, evtl. Umsteigeverbindung) nach Los Angeles
• Professioneller, deutschsprachiger Tourguide während der Rundreise
• Gruppentransfers vor Ort (Flughafen – Hotel – Flughafen)
• Übernachtung in Hotels/Motels der guten Mittelklasse (Landeskategorie)
• Parkplatzgebühren der Hotels
• Transfers Hotel – Vermieter – Hotel
• Harley-Davidson® Mietmotorrad* (Kategorie A)
• unbegrenzte Freimeilen
• Helme für Fahrer und Beifahrer (Halbschalen ohne Visier), Satteltaschen und Sicherheitsschlösser
• VIP Check-In bei EagleRider
• Gepäcktransport im Begleitfahrzeug (1 Gepäckstück max. 23 kg pro Person)
• Getränkeservice an den Fahrtagen (gekühlte Getränke zum Selbstkostenpreis)
• Zusatz-Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 1 Million Euro
• Flugsicherheitskosten und Steuern
• Reiseunterlagen

Nicht eingeschlossen:
• Einreisegenehmigung USA (ESTA), z. Zt. US$ 21,-
• Evtl. VIP-/VIP-ZERO-Versicherung für das Mietmotorrad, ca. US$ 25,- o. US$ 35,- pro Fahrtag (zur Reduzierung oder ohne Selbstbeteiligung im Schadensfall, nur vor Ort beim Vermieter abschließbar)
• Ausgaben des persönlichen Bedarfs (Verpflegung, Benzin, Eintrittsgelder, Trinkgelder…)

 

Zur Beachtung: Die Einreise in die USA ist nur für vollständig gegen Covid-19 geimpfte Personen möglich. Außerdem muss vor dem Abflug ein Gesundheitsformular ausgefüllt werden. (Stand 28.07.2022, Änderungen vorbehalten).

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nur bedingt geeignet. Für detailliertere Informationen kontaktieren Sie uns bitte.

Du hast Fragen?

Du hast Fragen zur Reise und Buchung oder bist dir unsicher, ob diese Tour die richtige für dich ist? Dann ruf uns am besten unter +49(0)571 882 86 an!

Wir beraten dich gern und finden die passende Tour für dich!

Unser Team
Thomas Welter