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Motorradreise USA – Wild West Explorer | SONDERREISE

Termin:
09.10.2022 - 21.10.2022

Wo der Westen immer noch wild ist …

Was für Gegensätze! Auf der eine Seite die quirlige Glücksritterstadt Las Vegas mit all ihren bunten Lichtern, auf der anderen die scheinbar nie endende Weite der wilden Landschaft, die man unserer Meinung nur auf zwei Arten durchqueren kann: Auf einem Pferd oder einem Bike! Wir befahren auf dieser geführten Motorradreise ein Stück der legendären Route 66, lassen uns vom Grand Canyon, der gigantischen Schlucht des Colorado Rivers überwältigen und schnuppern die Luft der guten alten Westernfilme im Monument Valley. Und wenn du gerade denkst, das beste schon gesehen zu haben, wartet das nächste Naturwunder auf dich. Zum Beispiel der Bryce Canyon – vielleicht weniger bekannt, aber definitiv nicht weniger beeindruckend: Die einzigartigen Felsformationen erstrahlen in bunten Farben. Das kann keine Kamera einfangen.

Diese Tour wird sich für immer in dein Gedächtnis einbrennen!


Zum Reiseverlauf
13 Tage
2100 KM
Nationalparks
Metropolen
Traumstraßen
Sehenswürdigkeiten
Natur
Anspruch
Was du sehen wirst:

Las Vegas, Hoover-Staudamm, Route 66, Oatman, Hackberry, Grand Canyon, Monument Valley, Capitol Reef National Park, Torrey, Bryce Canyon, Westernstadt Kanab, Zion National Park, Valley of Fire u.v.m.


Alle Reisen inklusive:
Reisemonate

April | Mai | September | Oktober

Reiseverlauf

Heute ist Anreisetag. Flug nach Las Vegas. Nach Erledigung der Zoll- und Einreiseformalitäten wirst du von unserem Reisebegleiter erwartet. Anschließend erfolgt der Transfer zum Hotel und Bezug der Hotelzimmer. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Durch die Zeitverschiebung werden dir ja ein paar Stunden geschenkt.

„Viva Las Vegas“

Sollte die Zollabwicklung am Flughafen etwas länger dauern, dann macht doch ein kleines Ratespiel. Erste Frage: Wer hat das Original des 1992 von ZZ Top so typisch interpretierten Songs gesungen? Kleiner Tipp: Der Künstler war definitiv königlich! Bettelarm wird man allerdings, wenn man die darin enthaltende Textzeile nicht ernst nimmt: „There‘s a whole lot of money that‘s ready to burn.“

Auch bei Tageslicht ist Las Vegas beeindruckend. Auf einem geführten Rundgang über den Las Vegas Boulevard (Strip) sieht du die Themenhotels wie das Caesar‘s Palace, das Bellagio und das Venetian. Unfassbar. Wie in Italien! Am Nachmittag geht es zum Motorradvermieter! Endlich! Natürlich wird jeder ausführlich auf dem Motorrad seiner Wahl eingewiesen. Während der Rückfahrt zum Hotel kannst du dich gleich an dein neues Motorrad gewöhnen. Den Rest des Tages kannst du Las Vegas selbst erkunden. Unbedingt anschauen: Die Fremont Street mit ihren beeindruckenden Lightshows!

Diese Tour kommt sofort zur Sache! Auf unserem heutigen Weg überfahren wir bereits nach gut 40 km den Hoover-Staudamm, ein monumentales Zeugnis menschlicher Baukunst. Die nach Präsident Herbert Hoover benannte Bogengewichtsmauer ist schon beim Blick auf die Zahlen beachtlich: 221 m hoch, 2,6 Millionen Kubikmeter Beton und 43.500 Tonnen Stahl. Das Bauwerk staut den Colorado River auf 170 km Länge. Ganz nebenbei verlassen wir den Bundesstaat Nevada Richtung Arizona und fahren bei Kingman auf die Route 66 Richtung Westen zur historischen Mienenstadt Oatman. Dort leben die „Burros“, ehemalige Lastenesel, die es sich in der Stadt so ziemlich an jedem Ort – und in jedem Gebäude – gemütlich machen. Also nicht wundern, wenn der Thekennachbar in einem historischen Saloon ein Fell hat … Nachmittags geht es weiter zu unserem ersten Etappenziel Laughlin am Lake Mohave. Trotz der nur rund 7000 Einwohner hat Laughlin die drittmeisten Casinos in Nevada nach Las Vegas und Reno.

ca. 260 km

Der Tag beginnt mit der Legende: Wir cruisen auf der Route 66 bis nach Kingman, dem Geburtsort des legendären Highways. Im Laufe der Strecke durchqueren wir kleine und verlassen wirkende Ortschaften, an denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Wir erreichen Hackberry, wo der Hackberry General Store von alten Zeiten erzählt. Danach kommt deine erste persönliche Zeit: Wer mag, kann die 90 km bis Seligman allein über die Route 66 cruisen! Du, deine Maschine, der Highway: So fühlt sich Freiheit an! In Seligman ist der Besuch des Barbershops von Angel Delgadillo ein Muss! Ohne ihn und einige Gleichgesinnte wäre die Stadt heute eine Geisterstadt. Nach jahrelangen Bemühungen wurde die Route 66 schließlich 1987 zur „State Historic Route“ und Delgadillo zu ihrem Schutzengel. Hier darf ausgiebig fotografiert werden und mit dem Kauf von Souvenirs trägst du dazu bei, dass die Legende weiterlebt. Wir übernachten in der wunderschönen Stadt Williams. Dort laden viele hervorragende Restaurants dazu ein, die amerikanische Küche zu genießen!

ca. 320 km

In der Gruppe oder allein?

Es ist ein besonderes Gefühl, mit der Gruppe die Highways zu befahren und wenn wir dann mit 10 oder mehr Bikes in einen Ort reinfahren, ziehen wir immer wieder die Blicke auf uns und kommen mit Einheimischen ins Gespräch. Doch manchmal möchte man auch mal ganz alleine oder zu zweit die Weite der Landschaften genießen und die besondere Freiheit spüren. Kein Problem: Wir machen einfach beides! Auf jeder Reise gibt es immer auch die Möglichkeit, einzelne Abschnitte alleine zu fahren.

Heute geht es früh am Morgen los, denn auf dich wartet ein besonderes Highlight: Der Grand Canyon. Über 450 km hat sich der Colorado River im Laufe von Millionen von Jahren in das Colorado-Plateau gegraben und damit ein Naturwunder geschaffen, das einfach überwältigend ist. Wer mag, kann sich in einem Hubschrauberflug die Schlucht von oben anschauen. Deutlich günstiger und sehr empfehlenswert ist das IMAX Kino, das in einem beeindruckenden Film Geschichte und Entstehung des Canyons zeigt. Mit überwältigenden Bildern im Kopf geht die Fahrt weiter entlang des South Rim, wo die traumhafte Umgebung immer wieder zu Spaziergängen einlädt und atemberaubende Fotomotive bietet. Über die alte Handelsstation Cameron geht es am Nachmittag weiter durch das Gebiet der Navajo- und Hopi-Indianer bis nach Tuba City, wo ein Großteil der Einwohner Angehörige der Navajo sind.

ca. 230 km

Ein großer Tag nicht nur für Western-Freunde. Doch natürlich haben sich vor allem durch die Filme von Regisseur John Ford und dem unerreichten John Wayne Bilder in unsere Köpfe eingebrannt, die dafür sorgen, das der Anblick des Valleys mit den Felsen Sentinel Mesa, West Mitten Butte, East Mitten Butte und Merrick Butte auf eine seltsame Art und Weise vertraut zu sein scheint. Ford hat diesen Ort nicht ohne Grund gewählt. Das in der Four-Corners-Region in einer Höhe von fast 1900 m gelegene Tal ist atemberaubend. „Butte“ ist übrigens das englische Wort für „Spitzkuppe“ und die tragen neben den oben bereites genannten durchaus lustige Namen wie Elephant Butte, Camel Butte oder Three Sisters. Noch heute leben rund 300 Navajo-Indianer in der Region. Einige bieten Jeeptouren in das Valley an. Und dazu können wir nur eins sagen: Unbedingt mitmachen! Diese Tour ist jeden Dollar wert. Die anschließende Fahrt auf der wunderschönen Straße vorbei am Mexican Hat bis nach Blanding ist der perfekte Abschluss dieses perfekten Tags.

ca. 280 km

Der heutige Tag steht ganz klar unter dem Motto „Fahren und Genießen“. Du fährst durch rote und verlassende Felslandschaften mit einer nicht enden wollenden Vielfalt an Gesteinsformationen und Panoramen, die sich wie selbstverständlich aneinanderreihen und doch jede für sich schon die Reise wert sind. Der Aussichtspunkt Hite Overlook bietet einen herausragenden Ausblick auf die Schönheit dieser Gegend. Das nächste Ziel ist der Capitol Reed National Park, mit bunten Felsformationen, die wie ein Riff aus der flachen Umgebung herausragen. Kernstück des Nationalparks ist die Waterpocket Fold, eine über 150 km lange geologische Formation, die sich in Nord-Süd-Richtung erstreckt. Die markanten Trennlinien zwischen den geologischen Schichten sehen aus wie gemalt. Wer daran an Dali denkt, liegt nicht falsch. Das etwas verschlafene Torrey ist genau der richtige Ort, um die Eindrücke des Tages zu sortieren und sich in der Gruppe auszutauschen.

ca. 280 km

Der Tag beginnt mit einer besonders schönen Fahrt. Denn der Highway 12 – auch Utah State Route 12 genannt – wurde schon mehrfach zum schönsten Highway Amerikas gewählt. Die Beschreibung „A Journey through Time Scenic Byway“ passt: Du wirst dich fühlen wie ein Zeitreisender! Unser heutiges Ziel ist der Bryce Canyon, der vielleicht weniger bekannt als der Grand Canyon ist, aber nicht weniger spektakulär. Der weitläufige Nationalpark im Süden von Utah ist vor allem bekannt für seine nach oben spitz zulaufenden roten Felsformationen. Diese werden „Hoodoos“ genannt. Und es grenzt schon ein bisschen an Magie, dass einige der turmartigen Gebilde es schaffen, Wind und Zeit zu überstehen und nicht ins Straucheln zu geraten. Wir empfehlen, unbedingt verschiedene Aussichtspunkte anzufahren, denn die Anzahl der atemberaubenden Ausblicke ist endlos! Mit noch mehr Bildern im Kopf geht es anschließend über die ehemalige Handelsstation Mount Carmel Junction weiter zu unserem heutigen Etappenziel, der Westernstadt Kanab in 1500 m Höhe.

ca. 300 km

Der Zion National Park beherbergt auf einer Fläche von 579 km² eine Vielzahl von teilweise sehr engen Schluchten mit unterschiedlichsten Steinformationen. Sein Name geht zurück auf die ersten mormonischen Siedler in Utah, denn Zion ist ein altes hebräisches Wort und bedeutet so viel wie Zufluchtsort oder Heiligtum. Ein Zufluchtsort ist dieser Nationalpark auch für die äußerst vielfältige Flora und Fauna. Zwischen 1128 m (Coalpits Wash) und 2660 m Höhe (Horse Ranch Mountain) gibt es unterschiedlichste Lebensräume für verschiedene Pflanzen und Tiere. Das Tal ist für diese Gegend überraschend grün und fruchtbar, am besten zu sehen vom 1765 m hohen Angels Land-ing. Ein wunderschöner Ort, an dem du jede Minute genießen wirst. Von hier aus geht es über St. George, dem Verwaltungssitz des Washington County, weiter zu unserem Zielort, der 20.000 Ein-wohner-Stadt Mesquite im Tal des Virgin River, die 1880 von mormonischen Pionieren gegründet wurde.

ca. 210 km

Utah und die Mormonen

Utah ist so etwas wie das Stammland der Mormonen und weit über die Grenzen hinaus dafür bekannt – nicht nur in den USA. Rund 60 Prozent der Bevölkerung folgt diesem Glauben – und der US-Statistik nach praktizieren zumindest 42 Prozent diesen. Die charakteristische großen weißen Tempel findet man dort in jeder größeren Stadt.

Bevor es zurück in die Metropole Las Vegas geht, wartet heute noch ein besonderer Ort auf dich, der – obwohl gar nicht mal so weit von Las Vegas – in absoluter Einsamkeit liegt: Das Valley of Fire. Seinen Namen erhielt dieses Tal natürlich nicht, weil es hier ständig brennt, sondern aufgrund der roten Sandsteinformationen ab, die sich vor 150 Millionen Jahren aus großen Wanderdünen formten und die heute einen unverfälschten Blick auf die Schönheit der Landschaft in Nevada bieten. Wobei „fire“ durchaus auch anders gedeutet werden kann. Während die Temperaturen im Winter zwischen Frost und 25 °C schwanken, wird es hier im Sommer mit bis zu 47 °C durch-aus „brennend heiß“. Mit erheblichen Unterschieden zwischen Tag- und Nachttemperaturen. Im Anschluss heißt es „Goodbye“ sagen, denn es geht nach Las Vegas zum Motorradvermieter. Ab jetzt folgt das totale Kontrastprogramm zu den letzten Tagen. Tauche ein in die faszinierende Glitzerwelt von Las Vegas!

ca. 180 km

Wie auf einem anderen Planeten?

So falsch ist der Eindruck nicht. Einige Szenen des Star Trek-Films „Treffen der Generationen“ (Originaltitel: Star Trek Generations) wurden im Valley of Fire gedreht!

Las Vegas – der Name stammt aus dem Spanischen und bedeutet „Die Auen“ oder „Die Wiesen“. Davon ist heute nicht mehr viel zu sehen, denn natürlich ist die Stadt nicht für ihre Landschaft, sondern für ihre vielen Casinos bekannt, die sich hauptsächlich entlang des Las Vegas Strip angesiedelt haben. Auch wenn du dem Glücksspiel nichts abgewinnen kannst, solltest du durchaus mal eins der Casinos besuchen, denn darin ist die Welt eine andere. Und wenn du magst, versuch dein Glück doch mal selbst! Allerdings nicht vergessen, dass bei jedem Glücksspiel am Ende immer der Anbieter der Gewinner ist. Nutze deine Dollar also lieber, um in den zahlreichen Einkaufspassagen zu shoppen und dort das eine oder andere Souvenir zu ergattern. Las Vegas ist übrigens auch meteorologisch ein heißes Pflaster. Im Juli steigen die Temperaturen auch gern mal über 40° C. Was anderes: Wusstet du eigentlich, dass der Tennisprofi – und Ehemann von Steffi Graf – Andre Agassi in Las Vegas geboren ist? Ein bisschen Promitalk musste jetzt einfach mal sein …

Auch die schönste Zeit geht mal vorbei. Heute geht es zum Flughafen und dann ab „back to Germany“. Wir wünschen einen guten Flug!

Die Erinnerungen sind vorsortiert – die zuhause gebliebenen lauern auf deine Geschichten! Und wir freuen uns schon auf dein Feedback!

Als wir im Monument Valley ankommen, bin ich völlig irritiert. Ich war hier doch noch nie? Und doch sieht alles so vertraut aus. Kein Wunder. An diesem Ort hat der Regisseur John Ford viele seiner Westernfilme gedreht, die ich als Kind geradezu verschlungen habe. Die Bilder haben sich in meinem Kopf eingebrannt und erzeugen nun eine Art reales Echo. Wir lassen die Bikes stehen und fahren mit einer von Indianern geführten Jeep-Tour weiter ins Tal. Und ich bin mir sicher: Gleich kommt er irgendwo aus der Prärie auf uns zugeritten: John Wayne, der Held meiner Kindheit. Ich schließe die Augen und sehe, wie er sich beim Vorbeireiten kurz zum Gruß mit dem Zeigefinger an die Hutkrempe tippt. Moment mal, hat der mir etwa gerade zugezwinkert …?

Leistungen

• Gruppenflug ab/bis Frankfurt (Economy Class, evtl. Umsteigeverbindung) nach Las Vegas
• Professioneller, deutschsprachiger Tourguide während der Rundreise
• Gruppentransfers vor Ort (Flughafen – Hotel – Flughafen)
• Übernachtung in Hotels/Motels der guten Mittelklasse (Landeskategorie)
• Parkplatzgebühren der Hotels
• Transfers Hotel – Vermieter – Hotel
• Harley-Davidson® Mietmotorrad* (Kategorie A)
• unbegrenzte Freimeilen
• Helme für Fahrer und Beifahrer, Satteltaschen und Sicherheitsschlösser
• VIP Check-In bei EagleRider
• Gepäcktransport im Begleitfahrzeug (1 Gepäckstück max. 23 kg pro Person)
• Getränkeservice an den Fahrtagen (gekühlte Getränke zum Selbstkostenpreis)
• Ausführliche Reiseunterlagen und Kartenmaterial
• Zusatz-Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 1 Million Euro
• Flugsicherheitskosten und Steuern

Nicht eingeschlossen:
• Einreisegenehmigung USA (ESTA), z. Zt. US$ 14,-
• Evtl. VIP-/VIP-ZERO-Versicherung für das Mietmotorrad, ca. US$ 25,- o. US$ 35,- pro Fahrtag (zur Reduzierung oder ohne Selbstbeteiligung im Schadensfall, nur vor Ort beim Vermieter abschließbar)
• Ausgaben des persönlichen Bedarfs (Verpflegung, Benzin, Eintrittsgelder, Trinkgelder…)

 

Zur Beachtung: Die Einreise in die USA ist nur für vollständig gegen Covid-19 geimpfte Personen möglich. Außerdem muss vor dem Abflug ein Gesundheitsformular ausgefüllt werden. (Stand 28.07.2022, Änderungen vorbehalten).

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nur bedingt geeignet. Für detailliertere Informationen kontaktieren Sie uns bitte.

Du hast Fragen?

Du hast Fragen zur Reise und Buchung oder bist dir unsicher, ob diese Tour die richtige für dich ist? Dann ruf uns am besten unter +49(0)571 882 86 an!

Wir beraten dich gern und finden die passende Tour für dich!

Unser Team
Thomas Welter